unBELIZEable // belize it or not



jaja, die slogans da;)

Nach mexiko kam belize. Ich bin ja mit der fähre rüber, auf eine karibische insel namens caye caulker. Also, hmm, megatouristisch, dadurch verliert es natürlich am karibischen charme. Und viel zu sehen oder erleben gibt es dort nicht, aber ich hatte trotzdem eine geile zeit, bestehend aus party, party, party. Und endlich konnte ich mir ma wieder mein näschen pudern;) und das teils in massen. Ich habe im letzten stop in mexiko einen ösi kennengelernt, mit dem ich dann eine woche zusammen durch belize gereist bin und viel spaß hatte. Und der mir ein extrem verlockendes angebot gemacht hat zwecks geld verdienen. Ma gucken ob das wirklich was wird. Ich glaub, verlaß oder hoffe ja schon lange nicht mehr bei sowas, aber vielleicht hab ich ja ma glück. Aja, meine woche des handypechs wurde auf der insel fortgesetzt. Ich wollte nach einer durchzechten nacht frühs auf ein kleines boot einsteigen, hat nicht mehr so ganz geklappt, halt gleichgewichtssinn, bin gekentert und mein handy fand das salzwasser wohl nicht so sonderlich gut. Also innerhalb von 5 tagen 2 handys verloren. Nervig.  Der 2. Und letzte stop war ein dorf an der ostküste. Gemütlich, entspannte leute, bißchen hiking und ansonsten das leben genießen;) und ich habe meine erste, und zweite, und dritte… kokosnuß geöffnet. Mit einem kleinen beil. Gar nicht so schwer.

Das schöne an belize ist, daß dort englisch gesprochen wird. Welch eine wohltat nach wochenlang sich mit spanisch zu quälen. Aber erstaunlicherweise versteh ich mittlerweile recht viel. Der große nachteil an belize ist, daß es scheiße teuer ist. Mein armes budget.

Nach einer woche ging es weiter nach honduras, wieder per fähre. Zwar nur so halb seriös, nicht wirklich offiziell, keine wirklichen informationen, aber wir haben sie gekriegt und nach 2 stunden auf dem wasser dann honduras. Die erste nacht in san pedro sula verbracht. Die gefährlichste stadt der welt, die nicht in einem kriegsgebiet liegt, natürlich. Ich habe mich nicht unsicher gefühlt, und wenn die stadt das wirklich ist, dann brauch ich wohl nirgends mehr ein mulmiges gefühl zu haben. War auch nur eine nacht, den nächsten tag weiter nach lake yojoa. Ein see mitten in honduras, und bisher wohl mein lieblingsort in mittelamerika. 4 tage in einem völlig relaxten dorf, total freundliche einheimische, super hostel, die zeit mit einem hamburger verbracht (endlich ma nichts aus bayern), viel gehiket und des highlight war kajak fahren halt auf dem see. Traumhafte panoramas, und weit und breit außer uns beiden niemand zu sehen. Dann wieder abschied nehmen – alltag. Und nach nicaragua. Anfangs mit mein hauptziel hier, und, naja, ma gucken. Bin seit gut einer woche hier und werd noch ca. 10 tage bleiben. Endlich etwas länger in einem land. Ich war jetzt eine woche in leon. War ganz nett. Was, für eine woche nur ganz nett? Ja, nur ganz nett;) irgendwie verging die zeit und ich war immer noch da. Aber ich hetz ja nicht. Es fühlt sich an wie eine kleine kolonialstadt, ist aber die 2. Größte des landes. Ich habe dort während eines hikes meinen ersten wilden skorpion gesehen. Cool. Und jetzt bin ich in el gigante, ein wirklich kleines dorf an der pazifikküste und morgen geht es dann in die partyhauptstadt. Yeah. Wenn ihr denkt, ich mach nur party, dann ja, nicht ganz unrecht, aber von den eigentlichen gründen des reisens mach ich mehr. Und da ich den sommer über in hro bin, muß ich vorfeiern;) genau, ich bin mindestens von mai bis september wieder da. Hab den vertrag in der tasche, wieder bei stena line (eh katrin, das gehalt is ja diesma ein bißchen frustrierend)

 

Denn genießt eure 2 tage freiheit von der sklaverei;)