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die 4 wochen nach antarktika

Friday, December 23, 2016, 16:28:51

Tach
Nach einer gefühlten ewigkeit, wird es ma wieder zeit etwas zu schreiben. Die letztzen 4 wochen seit dem letzten newsletter waren so ereignisreich, wie vielleicht noch nie zuvor, zumindest seit langem nicht. Obwohl die „spannenden, riskanten stories“ wie etwas in asien fehlen, dafür verlief alles zu glatt. Nach der abschiedsparty in ushuaia mit dem verbliebenen rest aus antarktika ging es weiter richtung chile, puerto natales, torres del paine, der nationalpark, der als die schönste gegend ganz südamerikas gilt mit dem 3. Besten hike der welt. Naja, wer auch immer diese liste erstellt hat, arbeitet wahrscheinlich für tripadvisor oder lonely planet. Quasi blödsinn, außer man ist langweiliger pauschaltourist;)
Also torres del paine, zusammen mit der letzten person aus antarktika. Und unterwegs hat man immer ma wieder leute von dort wiedergetroffen, ein langsamer abschied, nicht wie sonst, daß alle auf einma weg sind. Macht es leichter. Geplant waren 4 tage hiking mit camping im park. Am ersten tag lief noch alles super, waren zum glück rechtzeitig am campingplatz, 21 uhr. Denn niemand will im dunkeln durch den park laufen um dann als pumafutter zu enden. Und am 2. Tag dann das chaos. Eine brücke ist zusammengebrochen auf dem weg vom westlichen teil zum östlichen, genau in der mitte, was heißt, daß man da nicht mehr langkommt. Alle wurden zurückgeschickt. Demzufolge sind auch sämtliche buchungen fürs camping über den haufen geworfen wurden. So mußte man mit dem katamaran zurück, der extrem teuer ist und absolut nicht eingeplant. Er sollte kostenlos fahren, aber nachdem der erste nur leute mitgenommen hat, die bezahlt hatten, entstand ein wunderbarer solidarischer zusammenhalt unter den backpacker, so daß die nächste fähre uns alle ohne kosten mitnehmen mußte. Backpacker, wahrscheinlich die letzte kultur, in der es sowas noch gibt.
Letztendlich wurden dadurch aber aus 4 tagen hiking nur 2. Und danach der nervigste, unnötigste teil dieser reise. Nur um höhlen zu sehen. Die auf bildern zwar wie ein schloß aussehen, aber in wirklichkeit nur ganz nett sind. Nervig ist auch, daß man ständig die grenze überqueren muß, weil es keine straßen gibt, die das land verbinden und die grenze zwischen beiden ländern wirklich beschissen verläuft. Insgesamt habe ich jetzt die grenze zwischen argentinien und chile 6ma überquert. Das kostet alles nur unnötig platz im reisepaß, der langsam voll ist.
Sprich oft umsteigen im bus, irgendwo übernachten, weil kein bus mehr fährt, kilometerweit mit vollem gepäck zwischen beiden grenzen laufen, weil kein bus verkehrt, 3 grenzüberquerungen, nur um höhlen zu sehen für eine stunde. Aber auch da war ich nicht alleine. Eigentlich haben sich die „begleiter“ permanent überschnitten, einer ging, einer kam, so daß ich immer jemand sympathischen an meiner seiter hatte.
Denn pucon. Definitiv einer der schönsten wochen meines backpackerlebens. Hübsches gemütliches hostel, hippiemäßig, so ziemlich alle leute links orientiert, mit den meisten leuten war es sowas wie beste freundschaft auf den ersten blick. In dieser woche blieb auch kein abend trocken;) zusammen u. a. ein auto gemietet für einen 3tages ausflug in eine art märchenwald. Eine woche lang nur spaß, nur gelacht.
Der eigentliche grund, nach pucon zu reisen, war ein vulkan. Ein vulkan, in den man hineingucken kann und lava sieht. Ein novum, das erste ma, daß ich lava gesehen habe. Hat was;) und ich bin sowas von froh, daß ich überredet wurde, eine tour zu buchen, denn ohne ausrüstung hat man keine chance hinaufzukommen. Man läuft am ende alleine schon 1 stunde einen gletscher steil hinauf, sehr sehr glatt. Wenn man da wegrutscht und runterfällt, tja, das wars dann. Dieses jahr sind wohl schon 9 leute dort deswegen gestorben. Und ich wollte die 10 nicht voll machen;) es ist auch jemand abgestürzt als ich da war. Nichts passiert, nur blutüberströmt war er.
Naja, dann war die woche irgendwann vorbei, und das erste ma seit bariloche, also 2 monaten, daß ich ma wieder ganz alleine war. Egal, hab es ja nicht verlernt allein zu reisen. Dank eines sehr wertvollen tips, ging es nach talca, um einen hike zu machen, der wohl der schönste in ganz südamerika bisher war. Ein absoluter geheimtip. Dort gibt es keine touristen, keine backpacker, keine hostels. Totally off the beaten track. Knapp 30km durch eine traumhafte bergwelt laufen, in nur gut 6 stunden. Man bin ich gut;)
Und jetzt bin ich in santiago. Ernüchterung nach den letzten 2 monaten. Kann mir ma jemand sagen, wieso ich hier 6 nächte gebucht hab? Ein tag reicht um die stadt zu sehen, das hostel ist auch eher mies als gut, keine athmosphäre hier, personal ist recht wenig hilfreich und unfreundlich, und es baut sich nichts auf mit den anderen backpackern. Ich komm zwar mit den meisten klar, aber irgendetwas fehlt, der geist des zusammenseins fehlt. Nutz ich die zeit halt um ma runterzukommen, abzuschalten, zu erholen. Und ich muß endlich nicht mehr frieren, täglich bis zu 30 grad. So stell ich mir weihnachten vor;)
Am Sonntag geht es dann weiter, wieder über 20 stunden busfahrt – kotz! Nach san pedro de atacama in die atacama-wüste, eine der trockensten orte der erde. Dort werd ich dann auch silvester verbringen.
Ich hab beschlossen, keine photos mehr per email zu schicken, weil es einfach nur sehr nervig ist. Hochladen dauert ewig und man kann nur maximal 5 photos auf einma schicken. Facebook ist zwar scheiße, aber wesentlich einfacher um photos zu teilen. Und da fast jeder mittlerweile dort angemeldet ist, oder zumindest jemanden kennt, der es ist, und wenn euer interesse groß genug ist, ihr findet die photos dort.
Bis zum nächsten ma, und für die, die darauf stehen: frohe weihnachten
Und gutes besäufnis zu silvester;)

antarktika

Monday, November 28, 2016, 21:23:21

Zurück vom weißen kontinent. Jetzt fehlt nur noch afrika.
Es waren 10 unvergeßliche tage. Fangen wir an. Die ersten beiden tage waren nur anreise, briefings, kleidung verteilen. Ich habe gleich am ersten tag für meinen „kultstatus“ gesorgt, hatte an bord immer einen bademantel an und wurde somit zum ersten superhelden antarktikas – robeman. Den 2. Tag ging es dann in die drake passage, sehr ungemütliches wetter dort, die meisten wurden seekrank, ich leider auch etwas. Zum ersten ma überhaupt. Da ist man schon 1000ma mit einem schiff gefahren, kommt von der küste und dann so etwas. Tze. Es wurden fleißig pillen verteilt. Nächster tag – endlich angekommen, endlich den boden dieses kontinents berühren. Und dazu noch perfektes wetter, in der sonne (es gibt da keinen schatten) bestimmt 15 grad. Kurzärmelig antarktika. Es hat sich unglaublich angefühlt, an einem der unberührtesten orte der welt zu sein, einer welt aus schnee, eis, bergen und pinguinen. Fast als ob man einen anderen planeten betritt.
Und pinguine sind definitiv die coolsten vögel. Egal was sie machen, es sieht einfach alles drollig, tollpatschig, niedlich aus.
Die nächsten tage wurde das wetter leider etwas winterlicher, kälter, stürmischer, so daß wir an 2 orten nicht an land gehen konnten und alternative orte angesteuert haben, was aber immer noch ein verdammt guter schnitt ist. Es gab schon fahrten dahin ohne daß man einma aufs festland konnte, quasi der schlimmste fall. So ging es dann 4 tage, an land gehen und diese fremde welt entdecken.
Highlights waren definitiv, daß einige leute (ich natürlich eingeschlossen) eine nacht im schlafsack auf dem obersten deck draußen geschlafen haben. Etwas feucht, sonst gings.
Das andere war polar bbq draußen. Mit glühwein, yeah;)
Und das mit abstand krasseste war der polar plunge. Ca. die hälfte der gäste ist ins wasser gesprungen, wasser- und außentemperatur 1(ein!) grad celsius. Ich habe noch nie ansatzweise so etwas kaltes gefühlt, ich habs auch nicht länger als 10 sekunden ausgehalten. Egal, ich war im antarktischen ozean . mit kopf unter wasser. wulle: ich denke ich gewinne - euer im november in die ostsee springen ist kindergarten im vergleich dazu. Ihr anfänger;)
Ok, und alles was drumherum war, war auch ziemlich perfekt. Das personal total geil drauf, das essen – wow, hab noch nie so viel, so regelmäßig und wohl auch so gesund über einen längeren zeitraum gelebt wie an bord. 3 große mahlzeiten und zwischendurch auch immer noch kleinigkeiten. Ich war nicht einma hungrig. Wie ungewohnt. Und hab wohl trotzdem nicht zugenommen, vllt 1 kg.
Die mitreisenden, tja, sehr gute freunde für 10 tage, extrem viel spaß zusammen gehabt, und erstaunlich junger altersdurchschnitt.
So, soll reichen. Treff mich zum glück nachher noch mit einigen und vllt reis ich mit wem noch ein stück zusammen. Aber dennoch, abschiede sind scheiße, und dieser war besonders beschissen.
Die welt kommt zusammen um sich auf einen kontinent zu treffen.
Die frage ob es das viele geld wert war? Keine ahnung, ist auch nicht wichtig, diese erinnerungen sind unbezahlbar.
Bis denn, mit polaren grüßen
(photos gibt’s erstma keine, sind zu viele, kein bock die besten jetzt rauszusuchen)

fin del mundo

Monday, November 14, 2016, 16:20:43

buendia, (slang für buenos dias, was übrigends guten morgen heißt und nicht guten tag. Meine spanischkenntnisse machen so ganz langsam ganz kleine fortschritte, die allerwichtigsten wörter kann ich und erste sätze klappen auch. Es ist noch ein recht weiter weg, aber mein spanisch soll in 5 monaten besser als mein russisch sein. Ach und argentinisch ist ma ebend ziemlich unterschiedlich zu spanisch, mein wörterbuch kann mir nicht immer helfen)
es heißt ja, neuseeland ist das schönste ende der welt, nun bin ich wohl am absoluten, in ushuaia, der südlichsten stadt der welt. Danach kommt nichts mehr, außer einem kleinen dorf etwas weiter südlich. Und in 4 tagen geht’s über das ende hinaus, ich habe die kreuzfahrt nach antarktika gebucht, 18. – 28. November. Das mit abstand teuerste was ich je gekauft habe, egal, will ja auf allen 7 kontinenten gewesen sein und es gibt nur kreuzfahrten dahin.
Zu ushuaia und feuerland kann ich noch nichts weiter sagen, da ich mir eine erkältung eingefangen habe und mich erstma erholen muß. Als die erkältung anfing hab ich nämlich den fehler gemacht, einfach eine pille einzuwerfen und den ganzen tag zu hiken. Dadurch wurde es natürlich nur viel schlimmer. Aber die fahrt hierher hat sich schon nach ende angefühlt, abgeschieden, einsam, fast etwas mystisch und unheimlich, auch bedingt durch die dicke wolkendecke. Und hier am busbahnhof ein weiterer grund weshalb ich nie ein fan von franzosen werde. War ja erstma froh überhaupt wen zu treffen mit karte auf der suche nach hostels, aber die sind ohne plan, ohne system, ohne sinn, ohne kartenlesekünste kreuz und quer, hin und zurück durch die stadt gelaufen, daß ich irgendwann nach über 1 stunde zeimlich angepißt aufgegeben habe und dort geblieben bin wo ich jetzt bin, auch wenns nicht grade billig ist.
Der letzte newsletter kam ja aus mendoza, und ich war überhaupt nicht begeistert von der stadt, hab dann aber mir die ganze sache von oben angeschaut und muß sagen, ich hab noch nie so eine grüne stadt gesehen. Es sieht aus wie ein wald mit vereinzelten gebäuden darin. Schon krass.
Und dann, es ging endlich nach patagonien, und ja, es ist dem druck gewachsen der darauf gelastet hat nach dem eher enttäuschenden rest. endlich jeden tag hiking, man kommt eigenständig dahin, keine tour mehr buchen, die gäste in den hostels wurden auch endlich international um auch sowas wie kurzzeitfreundschaften zu knüpfen und man trifft leute wieder. Ok, das land wird immer schmaler und es gibt nicht mehr wirklich viele alternativen wohin man sonst könnte als den gleichen weg einzuschlagen. Es ist also genau so wie es sein soll, wonach ich suche. Na also südamerika, geht doch;) und die natur trägt ihr übriges dazu bei, wie ich es will, wald, wasser, berge mit teils echt kargen, endlos weiten landschaften (steh ich ja total drauf, karge landschaften die ein bißchen nach postapokalypse aussehen).
Achja, mich hat schon wieder irgendwas gebissen oder gestochen, wieder übelst angeschwollen, und langsam hab ich keinen plan mehr, wie die anderen auch nicht. Passiert in el chalten, und dort gibt es einfach nichts, zu kalt, das hostel war sauber und ich der einzige mit den bissen/ stichen. Ich hab auch keine mücken gesehen und die anordnung läßt auch auf nichts gewöhnliches schließen. Ist wieder alles ok, war nicht schlimm, nur allein aus neugier wüßte ich gern welches verdammte vieh mich angezapft hat. Dort hab ich übrigends auch die wahl verfolgt, selten so viel fassungslosigkeit gesehen, besonders bei den us amerikanern, die nicht mehr so richtig bock haben zurück nach hause zu gehen.
So, ich häng ma noch n paar bilder mit an. Eigentlich dürftet ihr die erst am Montag früh ansehen mit dem wissen, daß ihr die woche noch 40 stunden arbeiten müßt (in… hilfe… D) und ich, naja, an einem ort bin, an dem ich solche bilder machen kann. Ihr wißt ja, solche spitzen kommen jedes ma;)

P1030083.JPGP1030145.JPGP1030260.JPGP1030091.JPGP1030431_Parque_Nacional_Los_Glaciares_Sendero_al_Fitz_Roy.JPGP1030396_Parque_Nacional_Los_Glaciares_Sendero_al_Torre.JPGP1030298_Nahuel_Huapi_National_Park_Refugio_Frey.JPGP1030475_Parque_Nacional_Los_Glaciares_Sendero_al_Fitz_Roy.JPGP1030464_Parque_Nacional_Los_Glaciares_Sendero_al_Fitz_Roy.JPGP1030418_Parque_Nacional_Los_Glaciares_Sendero_al_Fitz_Roy.JPGP1030461_Parque_Nacional_Los_Glaciares_Sendero_al_Fitz_Roy.JPG

hola

Friday, October 28, 2016, 09:34:31

hola,

so, der 2. ich habe bisher alles gut überstanden, besonders auch die busfahrten. ohne überfall. meine verlustrate ist auch ohne hoch genug. mp3-player und portemonnaie kaputt, jacke im bus verloren (ja jodde, meine “übergangsjacke”;) ) und feuerzeuge leer. und das nach nicht einma einer woche.
was solls. nach rio war ich ja in iguacu bei den größten wasserfällen der welt, oder so ähnlich. die sind schon beeindruckend, über zig km² zig große wasserfälle. aber dafür 25h mit dem bus zu fahren ist doch etwas zu viel. weil nach 2h war das erledigt und mehr zu machen gibts da nicht. und bei solchen touristenansammlungen krieg ich sowieso das kotzen. regenjacke an den fällen, ständig gekünstelte selfies machen. love backpackers - hate tourists!!!
und damit war teil 1 von brasilien abgeschlossen und über die grenze nach paraguay und ab in den nächsten bus. klappt bisher eigentlich super, dafür daß ich mich um alles selber kümmern muß mit einem hauch von spanischkenntnissen. nicht so einfach wie in asien.
in asuncion angekommen, der erste dämpfer dieser reise. zuerst das hostel nicht gefunden, obwohl ich davor stand, aber ohne schild oder ähnliches am eingang und wenn keiner aufmacht beim klingeln, ist das, na erstma doof. man kann ja leute ansprechen, und irgendwer kann immer englisch. die konnten mir helfen. und es war das hostel wo ich davor stand. und dann durfte ich feststellen, daß das einzig gute an paraguay ein weiterer stempel im paß ist. im hostel sprechen alle spanisch und in der stadt gibts nichts zu sehen. glücklicherweise gibts auch hier wen hilfreiches. ein alter engländer der fließend spanisch und deutsch spricht. quasi meine lebensversichrung hier.

also bis jetzt stimmen aufwand und ertrag überhaupt nciht überein. viel zu viel bus für zu wenig sehen und erleben. meine ganze hoffnung gilt natürlich weiterhin argentinien und chile. dahin gehts auch morgen, nach salta, argentinien. und wieder eine lange busfahrt. aber denn, endlich hiking.

viel spaß morgen auf arbeit

bis zum nächsten land

(aja, ist mir eingefallen, find ich ganz witzig. coffee and a ciggy make alex go for a shitty;) )

ay caramba

Wednesday, October 26, 2016, 15:46:39

das hat wirklich jemand gesagt. ich hab gefeiert. (das sagt bart öfter bei den simpsons)
die enttäuschung paraguay abgehakt, auf nach argentinien. Und die erste kleine paniksituation. Ich mußte umsteigen, und ein ticket kaufen für den anshclußbus. Dummerweise ging das kartenlesegerät nicht. Zum glück gab es einen automaten am busbahnhof. Zu meinem pech war nach ca. dem dritten kunden der automat defekt und der nächste wäre in der stadt gewesen. Mist. Also taxi nehmen und den bus verpassen. Aber hey, siehe da, der automat ging plötzlich wieder. Puh. Die freude währte nur kurz. Da er meine karten nicht akzeptiert hat. Scheiße. Meine angst stieg, daß sie gesperrt wurden aufgrund komischer transaktionen. Zurück zum ticketschalter, versucht das zu erklären das irgendwie nichts geht, trotzdem hat der verkäufer immer weiter meine karte durchgezogen bis ich schon genervt war und aufgeben wollte um in die stadt zu kommen. Manchmal hat man glück an die richtige person zu gelangen, er war so hartnäckig bis es irgendwann funktioniert hat. Dafür mußte ich ihn umarmen. Bestimmt nicht so toll für ihn, ich – durchgeschwitzt und stinkend;)
viele stunden später in salta angekommen, und die stadt war haargenau so wie ich mir argentinien vorgestellt hatte. Ein mix aus alt und moderne, nur kleine häuser, gemütlich. Und fast nur indigene bevölkerung.
Und die umgebung, die natur hat sich meinen vorstellungen angepaßt. Traumhaft. Leider nur sinnvoll erreichbar mit gebuchten bustouren, was ja nicht so meins ist, den tag in die hände anderer zu geben und nicht auf eigene faust die welt zu erkunden. Also ncith schlecht, aber auch nicht richtig gut.
Und es ist schön, menschen zu treffen, die kein spanisch können und beide seiten gezwungen sind, englisch zu sprechen;)
Danach ging es nach mendoza, das komplette gegenteil. Langweilige großstadt. Egal, deswegen bin ich ja nicht hergekommen, sondern wegen des nationalparks in der nähe um diesen einen hike zu machen, beim größten berg außerhalb asiens. Nachdem alles geregelt war wie ich hinkomme und ich mich tierisch auf den nächsten tag gefreut habe, kam die information, daß es noch bis zum 15. November geschlossen ist wegen des wetters. Vergleichbar als ob man einem kleinen kind was zu weihnachten schenkt und es sofort wieder wegnimmt. Fuck!!! Naja, noch geb ich nicht auf, nächster versuch in einigen wochen von chile aus, liegt ja an der grenze.
Bisher also immer noch nicht richtig das gefunden was ich suche, damit wächst der druck auf patagonien ins unermeßliche, die gegend muß alles rausreißen was bisher mir vergönnt blieb.
Und dort werde ich morgen abend sein, in san martin de los andes, in erneuter hoffnung die meiste zeit alleine in der natur verbringen zu können. Und wehe mir kommt wieder jemand mit „nicht möglich, zu schlechtes wetter“, dann brenn ich den ganzen scheiß nieder und dann ist es warm genug;)
Aja, ich beginn langsam meine jacke zu vermissen, es kann hier arschkalt werden wenn die sonne nicht scheint und die prognose sagt für einen tag nächste woche schneeschauer voraus in dem ort wohin ich mich heute abend begebe.
Gut, stand jetzt: südamerika ist die am wenigsten ereignisreiche reise. Verdammt, wo bleibt das abenteuer???