ay caramba
das hat wirklich jemand gesagt. ich hab gefeiert. (das sagt bart öfter bei den simpsons)
die enttäuschung paraguay abgehakt, auf nach argentinien. Und die erste kleine paniksituation. Ich mußte umsteigen, und ein ticket kaufen für den anshclußbus. Dummerweise ging das kartenlesegerät nicht. Zum glück gab es einen automaten am busbahnhof. Zu meinem pech war nach ca. dem dritten kunden der automat defekt und der nächste wäre in der stadt gewesen. Mist. Also taxi nehmen und den bus verpassen. Aber hey, siehe da, der automat ging plötzlich wieder. Puh. Die freude währte nur kurz. Da er meine karten nicht akzeptiert hat. Scheiße. Meine angst stieg, daß sie gesperrt wurden aufgrund komischer transaktionen. Zurück zum ticketschalter, versucht das zu erklären das irgendwie nichts geht, trotzdem hat der verkäufer immer weiter meine karte durchgezogen bis ich schon genervt war und aufgeben wollte um in die stadt zu kommen. Manchmal hat man glück an die richtige person zu gelangen, er war so hartnäckig bis es irgendwann funktioniert hat. Dafür mußte ich ihn umarmen. Bestimmt nicht so toll für ihn, ich – durchgeschwitzt und stinkend;)
viele stunden später in salta angekommen, und die stadt war haargenau so wie ich mir argentinien vorgestellt hatte. Ein mix aus alt und moderne, nur kleine häuser, gemütlich. Und fast nur indigene bevölkerung.
Und die umgebung, die natur hat sich meinen vorstellungen angepaßt. Traumhaft. Leider nur sinnvoll erreichbar mit gebuchten bustouren, was ja nicht so meins ist, den tag in die hände anderer zu geben und nicht auf eigene faust die welt zu erkunden. Also ncith schlecht, aber auch nicht richtig gut.
Und es ist schön, menschen zu treffen, die kein spanisch können und beide seiten gezwungen sind, englisch zu sprechen;)
Danach ging es nach mendoza, das komplette gegenteil. Langweilige großstadt. Egal, deswegen bin ich ja nicht hergekommen, sondern wegen des nationalparks in der nähe um diesen einen hike zu machen, beim größten berg außerhalb asiens. Nachdem alles geregelt war wie ich hinkomme und ich mich tierisch auf den nächsten tag gefreut habe, kam die information, daß es noch bis zum 15. November geschlossen ist wegen des wetters. Vergleichbar als ob man einem kleinen kind was zu weihnachten schenkt und es sofort wieder wegnimmt. Fuck!!! Naja, noch geb ich nicht auf, nächster versuch in einigen wochen von chile aus, liegt ja an der grenze.
Bisher also immer noch nicht richtig das gefunden was ich suche, damit wächst der druck auf patagonien ins unermeßliche, die gegend muß alles rausreißen was bisher mir vergönnt blieb.
Und dort werde ich morgen abend sein, in san martin de los andes, in erneuter hoffnung die meiste zeit alleine in der natur verbringen zu können. Und wehe mir kommt wieder jemand mit „nicht möglich, zu schlechtes wetter“, dann brenn ich den ganzen scheiß nieder und dann ist es warm genug;)
Aja, ich beginn langsam meine jacke zu vermissen, es kann hier arschkalt werden wenn die sonne nicht scheint und die prognose sagt für einen tag nächste woche schneeschauer voraus in dem ort wohin ich mich heute abend begebe.
Gut, stand jetzt: südamerika ist die am wenigsten ereignisreiche reise. Verdammt, wo bleibt das abenteuer???