altitud esta mierda y feliz año nuevo

ca. 6 Minuten

hi

27 tage zu spaet, aber immerhin.

so, ich hab ma zeit, lust und internet zur gleichen zeit.

der letzte kam aus santiago, als meine online welt noch in ordnung war. apropo, das beste an santiago war, dass ich mir den neuen star wars angesheen habe, fuer 2 euro. gluecklicherweise wurde er auf englisch gezeigt, mit spanischen untertiteln zwar, aber egal. und geiler film.

naja, und dann ist die sache mit meinem laptop passiert, auf den weg nach san pedro de atacama. richtig dumm gelaufen. der letzte stop, ca 1 stunde vor san pedro. wie immer geh ich dann raus eine rauchen. ich habe gewartet bis alle raus sind, die nicht weiterfahren, udn es waren vllt noch 5 leute im bus. und dieses eine arschloch ist zurueck in den bus gegangen und hat den laptop aus meinem rucksack geklaut. und das war die letzte chance eigentlich, das naechte ziel war bolivien, und ab dort haette ich meinen rucksack eh nicht mehr ausser augen gelassen. tja, das passiert wenn man sich 2 monate lang zu sicher fuehlt in argentinine und chile. das schlimmste daran ist, dass alle photos bis antarktika weg sind. mein lebenswerk hat einen riss, bleibt auf ewig unvollstaendig und die erinnerungen einfach weg.

so weit, so schlecht. dan pedro. interesssante gegend, eine kleinstadt in der wueste, aber dank der berge ist es trotzdem wunderschoen. und hey, dort wurde der mars rover erprobt. cool. von dort aus habe ich eine tour gebucht nach uyuni, bolivien. durch die wueste, in bis zu 5000m hoehe. ziemlich viele wurden hoehenkrank. sehr sehr gefaehrlich. mir ging es zum glueck gut. und ich hab wohl die beste gruppe erwischt, wir haben so viel spass gehabt, ich glaub, die anderen waren neidisch. hihi. und am ende ging es in die salzwueste, endlose weiten nur salz, selbst das hostel war aus salz. und was macht man da? man leckt das hostel, springt in salzhaufen, macht salzballschlacht und salzengel.

und dann ab nach la paz, zusammen mit 2 leuten von der tour. und dort habe ich zum ersten ma die verdammte hoehe gespuert. also mir ging es weiterhin gut, nur der geringe sauerstoffgehalt ist permanent spuerbar. ich bin nur eine treppe raufgelaufen und hab gehaechelt wie nach einem marathon. wie ein alter mann. selbst im bett manchma habe ich gehaechelt. und in dieser hoehe befinde ich mich nun die meiste zeit seit einem monat. immer zwischen 3000 und 5000m. uebrigends, 5000m ist, glaub ich, das hoechste was ich je war. flugzeug zaehlt nicht. aja, und ich hab echt die schnauze voll von der hoehe, mehr als, selbst hiking macht keinen sonderlichen spass hier oben. dazu kommt, dass das wetter hier meist mies ist, kalt, verregnet. da ist man froh dass der sueden hinter einem liehgt und es waermer werden sollte, und dann kommt die hoehe. ich will endlich sommer, laenger als nur ein paar wenige tage am stueck, und runter auf meeresbodenhoehe. mir reicht es wirklich, scheiss anden.

la paz ist auch nichts besonderes. das beste dort war die death road, die gefaehrlichste strasse der welt. 80km in 3 h mit dem fahrrad, und nur bergab. und den ganzen weg eine spektakulaere aussicht.

von la paz zum titicacasee. der hoecstgelende see der welt, aber ansonsten auch nur ein gewoehnlicher see. und wieder beschissenes wetter, nachts nur knapp ueber 0 grad und viel regen. war trotzdem ganz ok. hab in dieser zeit viele argentinier kennengelernt, und hab festgestellt, was mir in dem land versagt blieb, dass die echt total offen, freundlich, einladend lustig, hilfsbereit sind. wurde recht oft zum essen und zu bier eingeladen.

das war bolivien, auf nach peru, cusco. viele versacken da, bleiben laenger als geplant, wie ich. eine woche dort. die stadt ist zwar megatouristisch, aber man fuehlt sich dort dennoch sauwohl, und ich hatte ma wieder glueck, ein perfektes hostel zu finden. von dort aus bei den rainbow mountains gewesen, berge in den farben blaugrau, gruen, gelb und rot. leider wieder von weit oben, aber die sicht war einfach nur atemberaubend. und die 2. sache von cusco aus - natuerlich machu picchu. um dorthin zu kommen, muss man ueber 5000 stufen hinaufsteigen, in ca 1 stunde. die lunge fuehlt sich an als ob sie zerreisst. und es ist schon etwas besonderes es in echt zu sehen, aber das ganz grosse “wow” hat gefehlt.

und dann gleich das naechste weltberuehmte. das peru zu bieten hat, die nasca linien in nasca. um die zu sehen, muss man fliegen, was mich ja nun nicht gerade in hurra stimmung versetzt. in einer kleien, 8sitzigen cessna. erstaunlicherweise hab ich den flug sowas wie genossen, selbst “luftloecher” fand ich gut, und auch extreme schraeglage, sonst sieht man naemlich die figuren nicht. und auch das war leicht enttaeuschend. ich habe mir die irgendwie anders vorgestellt, groesser. und auch verdammt schwer die zu erkennen, weil da sind noch zig andere linien. hab vllt 3-4 von 12 gesehen. egal, ich habe sie gesehen.

dann lima, siehe santiago und la paz. kann man auslassen. das hostel war auch langweilig, naja, es war ein gran hotel, zumindet hiess es so. zum glueck hab ich dort ein altes kanadisches schwules paerchen getroffen, und die waren echt cool drauf, hat lima gerettet. wenn ich das visum erhalte, muss ich sie natuerlich besuchen. und mittlerweile will ich unbedingt zurueck nach kanada, in den osten. hab einige leute von dort getroffen, und es klingt noch! besser als der rest des landes.

und jetzt bin ich in huaraz, letzter stop in peru, bevor es heute nacht nach ecuador geht. und herauszufinden wie ic von hier dahin komme war auch mit anfaenglicher frustration verbunden. alle haben gesagt, dass ich zurueck nach lima muss und von dort aus einen bus nach quito, eine andere moeglichkeit gibt es nciht. 2 tage im bus. bloedsinn, es gibt eine andere moeglichkeit, etwas oefter umsteigen, aber dafuer auf den direkten weg.

und peru fand ich besser als erwartet. sehr sicher, sehr billig (im restaurant fuer 3 euro krieg ich richtig viel zu essen) und die leute auch sehr freundlich. aber im allgemeine muss ich sagen, dass ich suedamerika recht sicher finde, habe mich in keinem moment unsicher gefuehlt. und ich finde es ungerecht und ungerechtfertigt (bis jetzt natuerlich), dass irgendwelche wichtigtuer im internet so schlecht ueber diesen kontinent berichten.

im allgemeinen muss ich fast sagen, dass suedamerika alleine auf platz 1 meiner reisen sein koennte, wenn man hier englisch und nicht spanisch sprechen wuerde. traumhafte natur, sehr vielfaeltig, und ich habe noch nirgends so viele backpacker getroffen wie hier, mit denen ich richtig richtig gut klar kam. in fast jedem neuen ort treffe ich neue freunde mit denen ich eine aussergewoehnlich gute zeit habe. entweder glueck, oder einfach nur weil suedamerika doch fuer eher fortgeschrittene ist, und kaum einer ist unter 25.

aja, ein grosses problem bleibt noch. wie komme ich von medellin nach manaus? rund 5000km per bus, also eine woche mind. - kein bock. selbst fluege gibt es nicht wirklich, teuer und mit 3 stops, u. a. venezuela (garantiert werd ich keien fuss in dieses land setzen, auch nicht am flughafen) oder ueber usa und karibik. hmmmmmmmm. ist ja noch zeit, es wird sich schon irgendetwas ergeben.

hasta luego