rostock calling once again

ca. 2 Minuten

auf einen letzten von hier.

viel ist nicht mehr passiert, aber der abschluss fehlt ja noch. 

ich hatte ja 2 tage auf dem boot nach belem. war ok, zum glueck kaum passagiere, hatte schon befuerchtet, dass es total voll wird. und nach so vielen tagen ist der amazonas auch nichts besonderes mehr. witzig war nur der 2. abend, als die crew mich zu so einigen drinks eingeladen hat. am naechsten morgen bin ich auf dem boden unter der haengematte aufgewacht mit rot gefaerbten haaren. ich kann mich an absolut nichts erinnern, kein plan. aber sieht ganz gut aus. da hat mir echt wer im suff die haare gefaerbt. tze.

in belem hab ich dann auf meinen kumpel gewartet der von dort stammt, nach 2 tagen hat er mich dann auhc endlich abgeholt. bei ihm in der wohnung waren noch 3 andere deutsche und zusammen sind wir auf eine insel fuer einen tag und konnten in seinem gaestehaus dort schlafen. zufriedenstellender abschluss fuer suedamerika. unter anderem ein menschenleerer strand, warmes wasser und kaltes bier. das erste ma, dass ich hier baden war. und danach noch eine dschungelwanderung. hab ich das auch noch ma gemacht. und ich hab einen alligator gesehen, einen wilden, frei herumlaufenden. es waren aber ca. 150m dazwischen. aber krass, sowas ma in echt zu sehen.

und jetzt bin ich am flughafen in fortaleza und warte noch gut 4 stunden.

 

fazit:

wundervolle 5,5 monate, wahrscheinlich die intensivsten aller reisen. extrem viele leute kennengelernt mit denen ich super klar kam, viel traumhafte natur gesehen, viele sachen zum ersten ma in meinem leben gesehen. noch auf keiner reise so viel gefroren, locker zwei drittel. 

und was die suedamerika echt noch lernen muessen: es gibt kein gutes bier hier, kaffee ist meistens auch nicht gut, genau wie das essen. erstaunlicherweise gibt es hier keine richtige essenskultur. verdammt viel frittiertes junkfood, allgemein recht ungesund.

und hoert bitte auf zu glauben, dass es hier gefaehrlich sei. sehr sicher hier (ausser brasilien), wahrscheinlich sicherer als die usa. und da wuerde auch keiner sagen “oh man, du willst in die usa? bist du verrueckt, da ist es total unsicher”

also, es hat sich ma wieder gelohnt, und nun freu ich mich auf zuhause. ich brauch urlaub.

na denn, bis morgen hoffentlich

 

ende suedamerika