botswana - zimbabwe
So, da bin ich wieder.
Ich bin dann doch recht einfach von windhoek nach maun, botswana, gekommen. Ich sollte abgeholt werden, um dann zum bus gebracht zu werden. Wurde ich auch, nur eine stunde zu spät. Und die beiden busfahrer haben mich abgeholt. Nur der bus war schon längst abgefahren, also mußten wir ihn mit einem privatauto einholen. Schon witzig, die busfahrer holen mich zu spät ab und müssen dann ihren eigenen bus irgendwo abfangen. Zu 100% habe ich der sache nicht getraut, zumal die richtig viel bargeld mit sich geführt hatten. So etwas assoziiere ich eher mit kriminellen machenschaften. Aber es hat geklappt. Nachts um 2 kam ich an, taxi zum backpackers, zum glück hat noch wer aufgemacht – angekommen. Toller ort, tolles backpackers mit bar am fluß, nur super freundliche und fröhliche menschen (scheiß deutschland). Leider hat das land nicht sonderlich viel zu bieten, die mitte botswanas besteht aus wüste und sonst nichts. Dann macht man halt einen weiteren game drive (sprich safari, nur hier heißt es anders). Game werden hier allgemein die wildtiere genannt. Warum find ich vielleicht nach heraus. Jedenfalls habe ich jetzt fast alle tiere gesehen, die afrika zu bieten hat, mir fehlen nur noch ein paar katzen. Außer löwen kam mir noch nichts vor die kamera. Von den big five (elephant, büffel, nashorn, löwe, leopard) fehlt noch der leopard. Ich werde aber nichts mehr derart buchen, es ist immer das gleiche und nach dem x. elephanten ist das auch nichts total besonderes mehr. Zumal man sie auch einfach auf der straße sieht. Aber man hat schon einen riesenrespekt, gerade wenn man denen ungeschützt begegnet. Sie sind zwar insgesamt friedlich, nur die werden auch gern ma sauer und dann bist du chancenlos. Ich hab herausgefunden, daß der sicherste ort eigentlich das zelt ist, wenn man es immer schließt. Keine mücken, keine schlangen, katzen greifen es nicht an, außer eben elephanten. Bei maun habe ich auch meinen ersten freien hike durch „game-gebiet“ gemacht. Ein bißchen anders wird einem schon, ungeschützt durch die wildnis zu laufen. Man hofft einfach ma keine löwen anzutreffen.
An den nächsten beiden tagen hab ich mir mit jemandem wieder ein auto gemietet, toyota hilux. Geiles fahren, du kommst überall durch, selbst schlaglöcher, und es gab viele große in botswana, sind ziemlich egal. Jedenfalls wollten wir zu einer art insel bzw oase in der wüste, kamen aber erst im dunklen an der kreuzung an, und von da aus waren es noch 100 km durch die wildnis auf, naja, sagen wir es so, einer art trampelpfad für autos und links und rechts büsche. Das erste richtige abentuer, quasi ein night-self-game-drive. 4 stunden hat es gedauert um anzukommen mit zig ma den weg nicht finden. Da irgendwo liegen bleiben oder komplett verfahren und du bist ma so richtig im arsch. Ohne gps und offline-maps hätten wir es nie im leben gefunden, wären verloren gegangen und hätten uns wahrscheinlich mittlerweile eine hütte dort gebaut und wären ins nirgendwo umgesiedelt;)
Ich muß sagen, mein smartphone möchte ich nicht mehr missen. Immer eine karte mit gps dabei zu haben ist genial. Und dank whats app kann ich mit jedem schreiben. Das macht es so viel einfacher.
Am letzten tag in maun abschiedsparty. Mein erster club in afrika zusammen mit meinem ersten absturz in afrika;) muß man auch machen wenn man feiern und tanzen will, die mucke hältst sonst nicht aus. Nur r n b und so ein scheiß. Aber naja, viel alk und mädels machen es wert;)
Danach die nächste grenze nach simbabwe. Bis zur grenze kein problem, danach die richtigen leute getroffen die mir weiterhelfen konnten bis zu den victoriafällen. Heißt quasi per anhalter oder inoffizielle minibusse. War nur 3 tage in simbabwe, es gibt nämlich im ganzen land keine möglichkeit an bargeld zu kommen. Die automaten sind alle leer. Schade, wollte eigentlich weiter ins landesinnere und nicht nur die fälle sehen. Und ständig nach sambia laufen um geld zu holen, da hatte ich auch keinen bock. Also ja, die fälle sind spektakulär. Sind glaub ich die größten weltweit. Leider ist noch trockenzeit und demzufolge nicht so viel wasser das runterkommt. Ich habe mich dann 110m abgeseilt bis nach ganz unten. Und alleine für diesen ausblick von unten war es definitiv wert. Aber schon ein krasses gefühl alleine am seil zu hängen in dieser höhe und sich selber abzuseilen. Nach unten gucken macht es nicht einfacher;)
Jetzt bin ich in livingstone in sambia direkt hinter der grenze und hatte gestern meinen zweiten absturz. Eigentlich sehr wenig. 2 abstürze in einem monat. Aber dafür täglich bier seit ich in afrika bin. Verdammt, bier tötet mein budget;)
Meinen ersten malariatest habe ich auch bestanden, das ergebnis war zum glück negativ. Aber gabs kostenlos an der grenze und zur absicherung kann man den ma machen. Also habe ich doch nur eine ganz leichte erkältung die nicht ausbrechen will. Gut, wenn man den ganzen tag schwitzt, wie soll sie auch;) ist nur doof, permanent durchgeschwitzt und dann klimatisiertes auto.
Ich werd ma schauen was man in sambia machen kann, denn eigentlich hat dieses land an natur fast gar nichts zu bieten. Dsewegen wird ich auch einen abstecher nach malawi machen. Soll traunhaft dort sein. Wie konnte ich malawi bei meinen planungen nur übersehen???
Auf wiederlesen