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emirates über alles

Monday, March 18, 2019, 11:01:46

Ich will nie wieder mit etwas anderem fliegen. Die sind einfach das maß aller dinge. Die sichersten, der beste service und trotzdem nicht teuer. Flugbegleiter aus 11 verschiedenen ländern, beine komplett ausstrecken, alkohol soviel ich wollte, gutes essen, das beste unterhaltungsprogramm mit live-sport!!! 20MB kostenfreies internet, lufterfrischer wurde vorm start gesprüht.

Ramones hören und whisky trinken. Ich hoffe ich muß mir nie wieder scheiß airlines ala condor oder german wings antun.

Wo wir gerade beim fliegen sind, der absturz der ethiopian. Sehr mulmiges gefühl wenn man erst wenige tage vorher mit denen geflogen ist und noch viel schlimmer, wenn ich bedenke, daß ich womöglich 3 wochen vorher mit dem gleichen flugzeug von nairobi nach addis geflogen bin. Es hätte quasi mich erwischen können.

Okay, also dubai. Hat mir nicht gefallen. 2 tage waren völlig ausreichend. Dubai besteht fast ausschließlich aus wolkenkratzern, es gibt keine natur, man findet nicht ma einen baum, es wird mit reichtum nur so geprotzt, man kommt teilweise nicht weiter weil es keine fußwege gibt. War schon cool burj khalifa zusehen, das höchste gebäude der welt, aber ansonsten…

Zum glück ging es weiter nach maskat, oman, per bus. Der beste bus seit damals südamerika. Bequem, viel platz, nicht voll und pünktlich nach zeitplan gefahren.

Oman, wahre arabische welt. Ich hab mich etwas geärgert, daß ich mir nur 6 tage dafür genommen habe, 2 wochen wären besser gewesen. Super einfach zu reisen, super sicher, unglaublich freundliche menschen, sehr sehr günstiges land, top infrastruktur, nirgends massen von menschen, und einige echt richtig schöne flecken natur. Ich hab mir für 1 tag ein auto gemietet. Ein traum - keine tour, kein guide. Sondern alleine, unabhängig.

Dafür, daß mich der mittlere osten bisher eigentlich überhaupt nicht interessiert hat, muß ich sagen, daß ich echt begeistert war und wahrscheinlich eines tages die arabische welt etwas länger bereisen werde.

Und wieder zurück nach dubai für 1 tag um meinen flug nach indien zu kriegen.

Witzige sache am grenzübergang. Nachdem ich meinen stempel für die emirate hatte und im bus gewartet hab, daß es weiter geht, wollte im bus jemand meinen paß sehen, und naja, die grenzbeamten in den emiraten sind nicht als solche zu erkennen. Keine uniform, nur die typisch arabischen weißen umhänge und ich hab keinen ausweis gesehen. Also hab ich dem typen gesagt, daß ich seinen ausweis sehen will, wenn er meinen paß sehen will. Also es war mehr als klar, daß er da arbeitet, weil alle anderen haben ihm auch den paß gezeigt. Aber ich war ma wieder in der stimmung, wie, ihr geht mir auf den sack, übertreibts nicht mit eurer übertriebenen sicherheit, sei wenigstens freundlich.war er nicht, und weil ich seine autorität etwas untergraben hatte, durfte ich noch einma zurück ins büro, einige minuten warten bis er mit 2 anderen leuten auf mich zukam und mir zum glück völlig entspant erklärt haben, daß ich mir doch keine sorgen machen solle wenn wer meinen paß sehen will, da dort ja eh nur beamte sind. Innerlich hab ich mir gedacht, leckt mich, äußerlich freundlich entschuldigt, und zurück in die emirate.

Die nacht darauf der nächste flug mit emirates, nach kochi, indien. Wo ich den einen engländer aus afrika wiedergetroffen habe. Und ich habe mir in der letzten nacht in dubai bedbugs eingefangen. Schöne scheiße. Ma gucken wie ich die loswerde, oder vllt. Sind sie ja auch schon weg.

Kochi. Endlich wieder richtig heiß mit täglich 35 grad und nachts nicht viel kühler. In der hoffnung auf endlich wieder party mit viel alc nach 10 tagen arabien, wurde ich bitter enttäuscht. Es gibt in jedem staat indiens eigene gesetze, und im süden sind die echt streng. Bier ist teuer, gibt es nur in wenigen bars mit der nötigen lizenz, und es hängen nur einheimische männer dort ab. Ansonsten einen tag einen hike gemacht, etwas enttäuschend, da der hike in dem park von 15km auf 2km aus sicherheitsgründen wegen der elefanten gekürzt wurde.  Und einen tag eine bootstour durch die ganzen kanäle, genannt „backwater“.

Per nachtzug weiter nach goa. Die große hoffnung für party, am besten 24h lang. Nein, kaum party hier. Aber immerhin bezahlbares bier und alc gibt es überall. Bin jetzt seit 5 tagen hier, eigentlich nur am faulenzen. Richtig viel kann man hier nicht machen. Wenigstens kann ich sagen, einige von euch hören nur goa, ich bin in goa;)

Aber so richtig warm werd ich noch nicht mit indien, was nicht an der kultur liegt, sondern nicht genug spaß hab, was wahrscheinlich einfach gerade nur pech ist.

Übermorgen geht es in einen vorort von mumbai um das gefährlichste fort der welt hochzulaufen. Glaub ich nicht, daß es das ist, klingt aber nach abenteuer.

Übrigends habe ich seit gestern den 3. Versuch begonnen mit dem rauchen aufzuhören und klappt bisher ganz gut. Hoffentlich klappt es dieses ma. Immerhin raucht hier im hostel keiner, was echt hilft, und ich hab gerade keinen langweiligen job der mich die ersten 2 versuche rückfällig werden lassen hat.

Ich muß sagen, diese reise verlief extrem gut ohne zwischenfälle wie auto kaputt, oder bestohlen zu werden oder sowas halt. Dafür fang ich etwas an, an mir zu zweifeln. Ich verlier und vergeß ständig sachen in hotels oder hostels. Etwas total untypisches für mich. Ein handtuch, einen stoffbeutel, eine jacke, eine ladekabel fürs handy, unterwäsche.

Und wißt ihr was richtig eklig und nervig ist? Wenn das shampoo im rucksack vollständig ausläuft und sich überall verteilt. Hat mich einen nachmittag gekostet.

same same, but different, but still same

Sunday, February 24, 2019, 17:01:07

Hi alle

Ich bin schon wieder überfällig mit schreiben. Die zeit rast, ständig unterwegs, und schon wieder sind 2 monate vorbei. Hab aufgrund der nachfrage schon überlegt, ob ich den newsletter als blog verfasse, aber dann müßte ich mehr schreiben und darauf habe ich echt überhaupt keine lust.

Bevor ich von mwanza fortfahre, noch ein kleiner nachtrag aus malawi, den ich nicht unerwähnt lassen möchte. Hiking in mount mulanje, und da ist ein blitz neben mir eingeschlagen. Es wurde plötzlich für ein, zwei sekunden sehr hell.

Und jetzt chronologisch weiter. Ab mwanza, letzter stop in tansania. Am lake victoria. Hab den us-amerikaner (dave) zufällig wiedergetroffen (der mit erde = scheibe und solch schwachsinn) und erkannt, daß er auch sonst ein idiot ist. Wie immer kommt man mit den einheimischen in kontakt, ins gespräch. Dazu reicht es, das hotel zu verlassen und weiße hautfarbe zu haben, und natürlich aufgeschlossen zu sein. Jedenfalls hat der local uns mit den bustickets geholfen und uns danach eine echt coole tour auf dem see arrangiert mit einem lokalen fischermann. Wesentlich billiger, und ecken und kleine inseln erkundet, die wohl kein scheiß normal touri je sehen wird. Und er wollte kein geld dafür. Und da beschwert sich dave, weil er eine kleine höhle viel größer erwartet hat. Ich war sauer und selbst unser kostenloser guide, was was heißen will. Der guide hat mich danach noch zu seiner oma eingeladen, auch schon ende 80, trotzdem noch richtig fit, und dann mußte ich mit seiner oma so einige schnäpse hintzerkippen. Selbstgebrannt und stark. Tja dave, einfach ma kein idiot sein, dann erlebst du sowas und hast irre viel spaß.

Und den tag davor habe ich mich in eine art wohnanlage für die superreichen reingeschlichen, bzw. einfach nicht durchs tor gegangen, sondern über felsen reinklettern.

Als nächstes ging es nach ruanda. Eine nervige busfahrt mehr zur grenze, und dann wie fast immer, ma gucken wie ich weiterkomme. Ich hab an der grenze einfach einen weißen angesprochen, wohin er will und wie. Und schon wieder glück gehabt. Er war mit dem eigenen auto unterwegs nach kigali, mein erstes ziel in ruanda. So kommt man zu einer kostenlosen mitfahrgelegenheit. Besser geht’s nicht. Ruanda ist vielleicht das ordentlichste, sauberste und strukturierteste land meiner bisherigen reise. Aber es wird auch extrem unterstützt von einigen westlichen ländern seit dem genozid von 1991 bis 1994. Ich war im genozid museum, und es ist erschreckend wozu menschen tatsächlich in der lage sind, nur durch propaganda. Und gefühlt war das grausamer als was die nazis, khmer, chinesen, japaner oder milosevic getan haben. Mehr will ich dazu nicht schreiben, kann sich jeder selbst darüber informieren.

Im hotel in kigali habe ich eine kenianerin kennengelernt, gleich am ersten tag, und schon war ich wieder nicht alleine. Und eine weitere „kurzzeitromanze“;) jedenfalls sind wir zusammen nach musanze im nordwesten ruandas. Ich muß sagen, es war wohl mein lieblingsort in afrika. Eine kleinstadt, die ich schon mochte, kurz bevor der bus die stadt erreicht hatte. Ich hab mich dort einfach wohl gefühlt. Die größe, der aufbau, die menschen. Schöne natur zum hiking ringsherum.

Uganda. Ich mach es kurz. Ich hatte auch dort eine gute zeit, wie überall sonst, aber nichts außergewöhnlich anderes als in den anderen ländern, nur ma wieder eine andere währung;)

Was ich dort unbedingt sehen wollte, war die quelle, der ursprung des nils. Also es ist ein winziger strom der am ufer des lake victorias beginnt. Absolut kein umwerfender anblick, aber durchaus krass den anfang des (längsten, größten, wasserreichsten??? – zu 100% bestätigt ist das ja nicht, welcher nun, nil oder amazonas. Soll mir egal sein, hab beide gesehn;) ) flusses zu sehen.

In uganda ging auch ein rekord zu ende, unfreiwillig. 20 tage am stück, jeden tag alc. Und mußte nur pause machen wegen der pillen, die mir empfohlen wurden zu nehmen aufgrund des parasiten im lake malawi. Und ja, an einem abend alle 5 pillen auf einma geschluckt, hab nichts gemerkt, weder nebenwirkungen, noch den parasiten.

Dann sollte es nach kenia gehen. Ging es auch. Hab aber kurz überlegt, ob ich es auslasse aufgrund des al-shabaab anschlags in nairobi. Die al-shabaab rekrutiert übrigends gern bei tuk tuk fahrern und ähnliches, weil man sie leichter locken kann. Entweder 100 usd und kaum überleben, oder viel kohle von einer terrororganisation. Sieht man ma wieder wo der eigentliche ursprung des zulaufs liegt. Miese politik, gesellschaft, armut – verzweiflung.

Aber war alles ok in kenia, keine probleme gehabt. Extrem viel gemacht, gesehen habe ich nicht. Eine woche nairobi, eine woche diani beach bei mombasa. Aber diani beach war echt schön, einfach ein paar tage vor allem entfliehen.

Und ich konnte endlich zug fahren, das erste ma außerhalb europas und der transsib. Und schneller, günstiger, bequemer und pünktlicher als jeder bus dort. Nur völlig (für mich) überzogene strenge sicherheitskontrollen. Schlimmer als jeder flughafen, wo ich die maximale sicherheitsstufe eigentlich erwarte. 4 checks. Einma abtasten, dann hunde schnüffeln lassen, und 2 gepäck-scans. Beim 2. Scan hab ich die gefragt was das soll, ob die ihren kollegen 10m davor nicht trauen? Feuerzeug, taschenmesser und schere mußte ich abgeben. Und dann habe ich mich mit denen angelegt. Das war mir echt zu doof. Was sie mir abgenommen haben, habe ich vor deren augen zerbrochen und es damit begründet, daß sie es mir klauen und sich dann freuen, daß sie es mit nach hause nehmen können. Mir wurde dann gesagt, ich könne auch den bahnhof wieder verlassen und zum flughafen fahren, wenn ich die sachen behalten will. Ich gleube, ich bin da echt einen schritt zu weit gegangen bezüglich deren geduld und kann froh sein, daß ich davon gekommen bin. Letztendlich habe ich dann die schnauze gehalten, gerade noch rechtzeitig, und konnte dann den zug nehmen. Aja, den chef der security habe ich in seinem büro auch noch doof angemacht. Immerhin habe ich meine taschenmesser am zielbahnhof wiederbekommen.

Naja, nach 2 wochen war kenia erledigt, ab zum flughafen in nairobi und auf nach addis ababa, äthiopien. Das coole ist, wenn man mit ethiopian airlines reinfliegt, kriegt man 65% rabatt auf sämtliche inlandsflüge.  Habe ich einma in anspruch genommen. Und zum ersten ma überhaupt hatte ich eine zwischenlandung, bei der ich im flugzeug bleiben konnte/ mußte. Also 3 flüge mit ethiopian, und jedesma keine saubere landung oder start trotz guten wetters. Das müssen die jungs noch üben;)

Ein land, das endlich ma anders ist als der rest. Ich muß fast sagen, daß es mein lieblingsland in afrika bisher ist. Es hebt sich positiv ab vom rest. Eine eigene kultur allgemein, eine eigene gute essenkultur (endlich ma was anderes essen). Und es wird eigentlich alles mit den händen gegessen, besser gesagt man benutzt eine art brot, enjera, (sehr sauer) als besteck. Und das einzige land in afrika, das nie kolonialisiert wurde. Trotzdem scheiße arm. Gefühlt am ärmsten von allen. Die armut grinst dir täglich brutal in die fresse, speziell in addis. Sehr viele menschen die auf der straße schlafen.

Die ersten tage in addis habe ich den engländer wiedergetroffen – wieder vieeel party;) außerdem habe ich in addis im museum das älteste menschenähnliche skelett gesehen (3,… mio jahre alt), den größten markt afrikas und hab im ältesten hotel (von 1898) äthiopiens gewohnt.

Habe einen loop nach norden bis zur grenze eritreas gemacht, mit viel hiking, unter anderem 4 tage in den simien mountains. Im norden habe ich kirchen besucht, die in fels reingehauen waren. Dort bin ich auch zum ersten ma frei geklettert. 10m klettern, auch noch barfuß (mußte man), und das ganze in einigen hundert metern höhe. Mit wurde zwar jeder einzelne schritt angezeigt, aber wenn es neben dir extrem steil ca. 500m hinunter geht, dann fühlt man sich nicht sonderlich wohl dabei. Und dann läufst du auf einem einen meter breiten pfad direkt am abgrund. Und das ist nicht übertrieben, es war echt verdammt tief. Ein falscher schritt oder zu viel wind, und man kann mich hinterher in flaschen abfüllen;) aber die aussicht – wow!!!

Ich war in danakil, den tödlichsten ort der welt. Naja, etwas sicherer jetzt seit äthiopien letzten herbst mit eritrea frieden geschlossen hat. Nein, der natürlich lebensfeindlichste ort der welt. Dort existiert nichts. Riesige salzsehen, schwefelseen durch die ich laufen konnte. Und ja, einmalig das zu sehen. Daß ich das noch sagen kann;) sucht photos im internet nach danakil depression. Zum schicken ist das internet hier zu langsam. Außerdem ist es der heißeste ort der welt, höchste jemals gemessene temperatur (58°C) und eines der am niedrigsten gelegenen gebiete der erde.

So, und nun bin ich wieder in addis bis zum 26., weil ich meinen geburtstag hier noch feiern will. Damit habe ich noch 3 tage zum faulenzen. Brauch ich auch ma wieder.

Und heute war der erste tag, an dem ich alleine war in äthiopien. Ansonsten immer richtig coole backpacker gefunden. Was äthiopien für mich auch nochma aufwertet. Und zum ersten ma in afrika waren auch richtige emotionen im spiel beim abschied nehmen. Wie immer ist geplant, daß man sich wiedersieht, ich werde es versuchen. Allgemein muß ich sagen, daß ich in afrika die besten und meisten bekanntschaften mit anderen reisenden gemacht habe. Und natürlich auch mit den einheimischen, sehr sehr viele.

Afrika war anders als die anderen meiner reisen. Definitiv genauso schön, aber intensiver. Weniger natur, aber dafür viel mehr kontakt zu menschen, zur kultur. Ich habe ein verdammt gutes gefühl, daß es nicht das einzige ma afrika gewesen sein wird für mich. Hab schon 2 weitere ideen für 2 reisen in afrika. Ich kann absolut vestehen, wieso sich menschen speziell in diesen kontinent verlieben.

Ich bin einige male kurz in mich gegangen und habe gedacht, welch außergewöhnlich schönes leben ich doch führe.

Und es ist sicher hier. Sei nicht dumm, und es ist sicher.

Bleibt nur noch zu sagen:

Dear africa, ASANTE SANA!!!

(aja, es wird die größte menge an daten an photos und videos die ich mitbringe. Mein usb stick (8gb) ist schon voll)

Meine weitere route ist: am 26. Geht’s in die arabischen emirate für 2-3 tage, dann eine woche oman, und am 8.3. geht’s nach indien. Jeweils mit emirates. Endlich klappts ma. Das erste ma, daß ich mich vielleicht sogar ein bißchen auf einen flug freue, mit der wohl besten airline der welt.

Aja, island und die färöer sind auch schon gebucht. Am 2.7. geht’s per fähre von dänemark los.

Und wenns ganz gut läuft, werde ich im juni kein wochenende zu hause sein. Ma schauen wie ich mich dann fühle. Aber die idee ist eins nach stockholm, eins nach london, eins berlin und vor island noch eine woche nach dänemark. Leute besuchen. Ist ja zum glück nicht so, daß ich am wochenende irgendetwas verpassen würde in rostock.

Ich melde mich dann irgendwann wieder aus indien.

hakuna matata

Wednesday, January 2, 2019, 21:20:34

as wird hier wirklich regelmäßig benutzt, ist suaheli und bedeutet „no worries“. Für die, die sich an könig der löwen erinnern.

Erstma frohes neues an alle und sorry, daß es länger gedauert hat bis zum nächsten newsletter. Aber je mehr zeit vergeht, desto mehr passiert, desto mehr muß ich schreiben und desto weniger hab ich lust;)

Der letzte ist ewig her, ich glaub das war noch aus livingstone in sambia. Viel gemacht hab ich nicht in livingstone. Das interessanteste war noch, daß ich mich mit einer angestellten aus dem hostel sehr gut verstanden habe und erleben durfte, wie und wo der durchschnittliche afrikaner lebt. In einer art ghetto, natürlich. Aber wo willst du auch sonst leben, bei vollzeit-arbeit und einem verdienst von ca. 120 euro im monat? Kleine, schäbige häuser mit fast der ganzen familie. Dafür tobt das leben auf der straße. Menschen die nicht zu hause vergammeln, sondern sich in den gassen treffen, bierchen trinken, billard spielen usw. eigentlich fast punk;) und sehr friedlich alles. Aber ihre geschichte ist noch etwas krasser. Mit 6 wollte ihr vater sie opfern, weil er ein könig in irgendeinem bezirk ist, mit 14 hat sie ihre schwester in einem unfall verloren und zieht seitdem die tochter auf, ab 16 hieß es tagsüber schule und nachts arbeiten. Und jetzt von 120 euro leben und davon noch andere versorgen. Das heißt, nebenbei illegal elefantenfleisch verkaufen um zu überleben. Krasse geschichte. Ich kann verdammt gut verstehen warum menschen wildern. Ist nicht deren schuld. Und die regierungen interessiert das einen scheiß. JEDE regierung in afrika ist korrupt. Die länder hier sind reich, aber wenn ein paar korrupte politiker alles in die eigene tasche stecken… hinzu kommt dann noch die westliche welt, die diesen kontinent weiterhin ausbeutet und mit den afrikanischen regierungen „zusammenarbeit“. Und hier weiß man es nicht nur, sondern man erlebt und sieht es, woher unser reichtum in europa kommt. Tja, und dann gibt es zu viele arrogante, egoistische arschlöcher, die immer noch glauben, flüchtlinge aus afrika sind schnorrer. „wir“ haben die ärmsten schweine der welt „beklaut“ und dafür werden sie auch noch verachtet. Und das ist leider die realität. Vieh in europa bekommt durchschnittlich mehr und besseres essen als ein afrikaner. Ok, sorry, ich schweif grad völlig ab. Sorry.

Aja, in livingstone habe ich die hand des ältesten menschen geschüttelt, den ich jemals getroffen habe. Eine 108-jährige frau. Krass!!!

Von livingstone bin ich weiter nach lusaka um den bus nach malawi zunehmen. Mit einem us-amerikaner, der echt glaubt, die erde ist eine scheibe, nicht älter als ein paar tausend jahre, dreht sich nicht um sich selbst und die sonne um die erde. Er ist studiert und nicht religiös. Und macht allgemein einfache dinge kompliziert. Ansonsten war er aber echt ok. Malawi faß ich kurz. Nettes land, freundlich, scheiße arm (trotzdem nicht günstig), gut für hiking, grauenvolle minibusse, die erst losfahren, wenn sie völlig überfüllt sind mit menschen. Danach tansania. Hier habe ich 2 engländer wiedergetroffen gleichzeitig. Wir 3 haben uns vorher unabhängig woanders voneinander getroffen. Und mit denen hatte ich wohl mit die beste zeit in afrika bisher. Zumindest mit dem einen, auch alex, hatte ich zig parties hier. Immer lustig, aber prinzipiell laufen alle nach dem gleichen schema ab. Saufen, auf eine party gehen, wohin nur einheimische gehen und man der einzige weiße ist. Das witzige ist, gerade in kleinen orten, ist man sofort der mittelpunkt der party und jeder kommt auf einen zu. Dann wartet man einige wenige minuten ab bis ein mädel dich anspricht, man tanzt zu scheiß musik, schleppt sie ab und fertig. Afrikanerinnen können übrigends überhaupt nicht küssen, nicht eine. Gehört wohl nicht zu deren kultur.

Ich war auf sansibar. Echt nichts besonderes. Eines der bekanntesten orte der welt, aber nicht viel zu tun dort. Außer halt party;) wahrscheinlich erwarten viele dort irgendein paradies, ein trip den man nur einma im leben macht. Für mich nur ein kleiner abstecher in eine umgebung, die ich schon etliche male gesehen habe. Ich habe übrigends einen extra stempel in meinen paß bei einreise nach sansibar bekommen. Tansania ist nämlich ein zusammenschluß. Tan – tanganika (festland), sa – sansibar, nia – nation.

Und dann habe ich etwas gemacht, was ich mir vor wenigen jahren niemals hätte vorstellen können. Ich bin freiwillig geflogen. Ich hatte einfach so extrem wenig lust wieder 12 stunden im bus zu sitzen, eine richtige abneigung, daß ich mich entschlossen hatte, lieber 90 min zu fliegen als 2 tage mit fähre und bus unterwegs zu sein. Und es war eine cessna, 13-sitzer. Aber hab mich sicher gefühlt, total ruhiger, angenehmer flug mit toller aussicht. Ich glaube, meine flugangst ist mittlerweile zu einem nur noch komischen gefühl geworden. Also in arusha angekommen für mein highlight in afrika. Den kilimanjaro erobern. Über weihnachten. Knapp 5900m hoch, 6 tage. 18 leute personal (guides, köche, träger für 5 von uns). Die ersten 4 tage waren kein problem, aber tag 5 hat mich zum allerersten ma wirklich an meine grenzen gebracht. Nachts 1 uhr ging es los für die letzten 1200m. gut 5 stunden steil bergauf, die ganze zeit kaum luft bekommen dank der höhenluft. Als ob man eine minute die luft anhält und dann wieder atmet. So ging es mir fast die ganze zeit. Dazu habe ich noch die ganze zeit mir den arsch abgefroren. Meine jacke von antarktika hat nicht ausgereicht!!! Als wir oben am gletscher waren, und der guide meinte, von hier sind es noch weitere 40 min zum höchsten punkt, habe ich gemacht, was ich gern mache, wenn ich lattenstramm bin – mich einfach irgendwo auf den boden legen und schlafen. Naja, nix da. 2 guides haben mich links und rechts gepackt und mehr oder weniger zum ende getragen. Ich konnte echt nicht mehr. Aber nun kann ich sagen, ich war auf dem höchsten punkt afrikas, die höchste höhe, die ich jemals erreicht habe. Ich habe nun auf jedem kontinent schnee gesehen. Und ich habe mir innerhalb einer halben stunde einen sonnenbrand geholt, nein, besser, meine nase war nach 30 min verkrustet. Schon heftig. Naja, danach ging es 2 weitere stunden zurück, hinunter zum ausgangscamp, dort 3 stunden tot im zelt gelegen, und dann weitere 2 stunden zum letzten camp der tour. Nächster rekord, 13 – 14 stunden hiking an einem tag. Ich fing kurz an den kili und die guides zu hassen;) letztendlich habe ich es geschafft, bin doch stolz darauf. Unterm strich ging es aber mehr darum für mich, es einfach zu schaffen und nicht weil die landschaft so außergewöhnlich schön war. Also war sie, aber nicht auf einem level mit kanada, neuseeland oder patagonien. Da fragt man sich, wieso ich über 1500 euro ausgebe, nur um meine grenzen kennenzulernen und „irgendeinen“ berg zu erobern. Reinhold messner hat ma geantwortet auf die frage, warum er das denn alles machen muß. „ich muß natürlich nicht, aber alles andere wäre ja langweilig“. Mir gefällt die antwort.

Aja, ganz fit habe ich den hike nicht gestaret. Ich glaube ich habe mir ma wieder bettbugs oder ameisen in einem bus eingefangen, und habe 2 tage vorher mit irgendeinem wohl wirklich giftigen insektenspray meine kompletten sachen besprüht. Natürlich die ganze dose. Und natürlich abends, kurz bevor ich ins bett gegangen bin. Die 2 tage danach habe ich mich echt nicht sonderlich wohl gefühlt. Hätte man vielleicht schlauer lösen können;) Aber wenn man völlig angepißt ist von permanent neuen fürchterlich juckenden bissen, greift man zu maßnahmen.

Eigentlich wollte ich noch eine menge mehr hier machen in arusha, aber die eintrittspreise in die nationalparks hier sind einfach irrwitzig, lächerlich hoch. Kili 150 usd pro tag, die anderen parks nicht viel weniger. Da brauch man sich nicht wundern, daß hier kaum backpacker sind. Und wer steckt sich das alles in die tasche? Die regierung. Und wer sieht nichts von dem geld? Die menschen. Nur ma als beispiel. 80% des geldes für den kili gehen an den staat, d. h. rund 300 euro bleiben für 18 menschen und die agentur. Und davon muß verpflegung für alle noch gekauft werden plus transport plus ausrüstung. Ein witz.

Morgen geht es zum victoriasee und dann weiter nach ruanda.

 

Allgemein kann ich sagen, daß ich mich weiterhin wohl hier fühle, mich immer noch ziemlich sicher hier fühle. Noch keine brenzlige situation. Es läuft immer noch alles eigentlich viel zu glatt.

Was ich noch sagen wollte, hier in afrika weiß man, wo man fährt. (überall linksverkehr;) )

 

Bis eines tages vielleicht ma wieder

botswana - zimbabwe

Tuesday, November 27, 2018, 07:00:20

So, da bin ich wieder.

Ich bin dann doch recht einfach von windhoek nach maun, botswana, gekommen. Ich sollte abgeholt werden, um dann zum bus gebracht zu werden. Wurde ich auch, nur eine stunde zu spät. Und die beiden busfahrer haben mich abgeholt. Nur der bus war schon längst abgefahren, also mußten wir ihn mit einem privatauto einholen. Schon witzig, die busfahrer holen mich zu spät ab und müssen dann ihren eigenen bus irgendwo abfangen. Zu 100% habe ich der sache nicht getraut, zumal die richtig viel bargeld mit sich geführt hatten. So etwas assoziiere ich eher mit kriminellen machenschaften. Aber es hat geklappt. Nachts um 2 kam ich an, taxi zum backpackers, zum glück hat noch wer aufgemacht – angekommen. Toller ort, tolles backpackers mit bar am fluß, nur super freundliche und fröhliche menschen (scheiß deutschland). Leider hat das land nicht sonderlich viel zu bieten, die mitte botswanas besteht aus wüste und sonst nichts. Dann macht man halt einen weiteren game drive (sprich safari, nur hier heißt es anders). Game werden hier allgemein die wildtiere genannt. Warum find ich vielleicht nach heraus. Jedenfalls habe ich jetzt fast alle tiere gesehen, die afrika zu bieten hat, mir fehlen nur noch ein paar katzen. Außer löwen kam mir noch nichts vor die kamera. Von den big five (elephant, büffel, nashorn, löwe, leopard) fehlt noch der leopard. Ich werde aber nichts mehr derart buchen, es ist immer das gleiche und nach dem x. elephanten ist das auch nichts total besonderes mehr. Zumal man sie auch einfach auf der straße sieht. Aber man hat schon einen riesenrespekt, gerade wenn man denen ungeschützt begegnet. Sie sind zwar insgesamt friedlich, nur die werden auch gern ma sauer und dann bist du chancenlos. Ich hab herausgefunden, daß der sicherste ort eigentlich das zelt ist, wenn man es immer schließt. Keine mücken, keine schlangen, katzen greifen es nicht an, außer eben elephanten. Bei maun habe ich auch meinen ersten freien hike durch „game-gebiet“ gemacht. Ein bißchen anders wird einem schon, ungeschützt durch die wildnis zu laufen. Man hofft einfach ma keine löwen anzutreffen.

An den nächsten beiden tagen hab ich mir mit jemandem wieder ein auto gemietet, toyota hilux. Geiles fahren, du kommst überall durch, selbst schlaglöcher, und es gab viele große in botswana, sind ziemlich egal. Jedenfalls wollten wir zu einer art insel bzw oase in der wüste, kamen aber erst im dunklen an der kreuzung an, und von da aus waren es noch 100 km durch die wildnis auf, naja, sagen wir es so, einer art trampelpfad für autos und links und rechts büsche. Das erste richtige abentuer, quasi ein night-self-game-drive. 4 stunden hat es gedauert um anzukommen mit zig ma den weg nicht finden. Da irgendwo liegen bleiben oder komplett verfahren und du bist ma so richtig im arsch. Ohne gps und offline-maps hätten wir es nie im leben gefunden, wären verloren gegangen und hätten uns wahrscheinlich mittlerweile eine hütte dort gebaut und wären ins nirgendwo umgesiedelt;)

Ich muß sagen, mein smartphone möchte ich nicht mehr missen. Immer eine karte mit gps dabei zu haben ist genial. Und dank whats app kann ich mit jedem schreiben. Das macht es so viel einfacher.

Am letzten tag in maun abschiedsparty. Mein erster club in afrika zusammen mit meinem ersten absturz in afrika;) muß man auch machen wenn man feiern und tanzen will, die mucke hältst sonst nicht aus. Nur r n b und so ein scheiß. Aber naja, viel alk und mädels machen es wert;)

Danach die nächste grenze nach simbabwe. Bis zur grenze kein problem, danach die richtigen leute getroffen die mir weiterhelfen konnten bis zu den victoriafällen. Heißt quasi per anhalter oder inoffizielle minibusse. War nur 3 tage in simbabwe, es gibt nämlich im ganzen land keine möglichkeit an bargeld zu kommen. Die automaten sind alle leer. Schade, wollte eigentlich weiter ins landesinnere und nicht nur die fälle sehen. Und ständig nach sambia laufen um geld zu holen, da hatte ich auch keinen bock. Also ja, die fälle sind spektakulär. Sind glaub ich die größten weltweit. Leider ist noch trockenzeit und demzufolge nicht so viel wasser das runterkommt. Ich habe mich dann 110m abgeseilt bis nach ganz unten. Und alleine für diesen ausblick von unten war es definitiv wert. Aber schon ein krasses gefühl alleine am seil zu hängen in dieser höhe und sich selber abzuseilen. Nach unten gucken macht es nicht einfacher;)

Jetzt bin ich in livingstone in sambia direkt hinter der grenze und hatte gestern meinen zweiten absturz. Eigentlich sehr wenig. 2 abstürze in einem monat. Aber dafür täglich bier seit ich in afrika bin. Verdammt, bier tötet mein budget;)

Meinen ersten malariatest habe ich auch bestanden, das ergebnis war zum glück negativ. Aber gabs kostenlos an der grenze und zur absicherung kann man den ma machen. Also habe ich doch nur eine ganz leichte erkältung die nicht ausbrechen will. Gut, wenn man den ganzen tag schwitzt, wie soll sie auch;) ist nur doof, permanent durchgeschwitzt und dann klimatisiertes auto.

Ich werd ma schauen was man in sambia machen kann, denn eigentlich hat dieses land an natur fast gar nichts zu bieten. Dsewegen wird ich auch einen abstecher nach malawi machen. Soll traunhaft dort sein. Wie konnte ich malawi bei meinen planungen nur übersehen???

 
Auf wiederlesen

thats namibia

Wednesday, November 7, 2018, 11:27:04

Hi

Denn kommt endlich der erste newsletter. Namibia ist fast geschafft. Es ist die letzte woche. Nun muß ich was finden, um nach botswana zu kommen. Und offiziell gibt es nichts. Kein bus, kein zug, und selbst fliegen ist extrem umständlich. Eigentlich unglaublich, wenn man bedenkt, daß beides mit die fortschrittlichsten länder afrikas sind, windhoek und maun touristisch angelaufen werden und es nur 800km sind. Im schlimmsten fall muß ich halt soweit wie es geht mit dem bus fahren, aussteigen und auf irgendetwas hoffen. Entweder kommt ein bus der mich weiterbringt, oder hitchhiking. Und natürlich verkehrt nichts täglich. Das wochenende will ich ganz gern noch mitnehmen, weil ich hab einen local kennengelernt, die würde mir die gegend aus nichttouristischer sicht zeigen und ich hab bock auf wenigstens einma party hier. In botswana erfahrt ihr wie es ausging.

Nun zu namibia. Bis jetzt lief alles außergewöhnlich gut, eigentlich perfekt. Ich habe am flughafen wen kennengelernt. Wir hatten den gleichen pick-up service zum gleichen hostel. Schon war die erste reisefreundschaft geboren. Wir kamen die 2 wochen echt super miteinander aus, was nicht üblich ist, wenn man die ganze zeit rund um die uhr aufeinander hängt. Also haben wir uns ein auto gemietet, was echt kompliziert ist wenn man es von heute auf morgen haben will, also kompliziert bezüglich bezahlbar. Und dank des beschränkten budgets hat es nur für ein normales auto gereicht, obwohl im nachhinein ein 4WD absolut angebracht wäre. Denn die schotterstraßen hier sind echt in einem grauenvollen zustand. Alleine schon trockene flußläufe zu überqueren. Ein Einfaches stecken zu bleiben oder aufzusetzen. Und dann stehst du da, im nirgendwo. Aber glück, fahrkünste und noch mehr glück ließen es uns überstehen. So hab ich alles gemacht was ich mir vorgenommen hatte. Wüste, düne rauflaufen zum sonnenaufgang, ich war in rostock. Also es ist nur eine lodge die so heißt, auch nur, weil irgendwann einma ein buchstabe abgefallen ist. Also eigentlich ursprünglich rotstock. Danach nach swakopmund, der deutschesten stadt, die ich jemals außerhalb europas gesehen hab. Witzig, wenn jedes zweite gebäude, jede zweite straße einen deutschen namen hat. Und ich habe deutsch mit einem namibier gesprochen. Klingt fast hochdeutsch.

P1050271x12_Dune_45.jpgP1050271x21_Dune_45.jpgP1050271x36_Dune_45.jpgP1050294_Sesriem_canyon.JPGP1050306_Rostock_Ritz_Lodge.JPGP1050333_Rostock_Ritz_Lodge.JPGP1050369_Rostock_Ritz_Lodge.JPGP1050388x06_Swakopmund.jpgP1050388x20_Swakopmund.jpg

WTF: in einem geschäft in swakopmund gab es t-shirts. Unter anderem welche, auf denen ganz groß „deutsch-südwest-afrika“ draufstand, mit einer rot-weiß-schwarzen fahne und einem soldaten auf einem pferd. Das nenn ich shocking africa.

P1050401_Spitzkoppe.JPGP1050452_Spitzkoppe.JPGDann kam das einzige, was wir nicht ganz geschafft haben. Und zwar wollten wir die spitzkoppe hinaufklettern, 1750m hoch. Hat auch einigermaßen geklappt, aber das letzte stück war einfach zu riskant. Sicherlich möglich, nur mein gefühl hat mir gesagt „lieber nicht“. Bis dahin mußte man sich jeden schritt schon gut überlegen, aber wären wir weiter geklettert, hätte ein falscher das ende bedeutet.

45418612_2314778905420181_1206065218019393536_n.jpgDas nächste war die suche nach den himba leuten. Ein uralter afrikanischer stamm. Und sie sind nomaden, sprich man muß suchen und fragen. An einer tankstelle wurde ich angesprochen und er sagte, daß das nächste himba-dorf nur einige hundert meter entfernt war. Das nenn ich glück. Also hin. Es sind kleine dörfer, in denen vielleicht 20 leute wohnen, und das noch wie vor tausend jahren. Extrem primitiv. Sie duschen sich mit rauch, als beispiel. Nachts zum essen geblieben, dort im auto geschlafen, nächsten tag weiter und wieder viel zeit gespart.

Danach das nächste highlight. Der etosha national park. Um geld zu sparen, sind wir selber durch den park gefahren. Wieder schotterstraße, und da hat das auto einen mitgekriegt. Keine ahnung was, aber irgendetwas klingt jetzt komisch. In dem park soll man viele typisch afrikanische tier sehen. Hab ich. Gnus, antilopen, giraffen, schakale, erdmännchen, strauße, elefanten, warzenschweine und ein nashorn. Eine absolute seltenheit. Die meisten verlassen afrika ohne ein nashorn gesehen zu haben. Ach ja, ich mag glück;)

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Seit gestern bin ich nun wieder zurück in windhoek, viel schneller als erwartet und geh die nächsten tage gaaanz entspannt an. Hab das auto auch noch bis Montag. Verdammt, viel zu lange.

Allgemein waren es 2 echt schöne wochen, namibia hat doch viel zu bieten an natur, nicht nur wüste. Berge machen echt viel aus. Ich habe ma wieder die grenze zu den tropen überquert, kann jetzt sagen, daß ich auf allen 7 kontinenten einen sonnenbrand hatte;)

Und nachts wird’s hier echt um die 15 grad winterlich kalt;)

In puncto sicherheit kann ich mich auch nicht beklagen. Überhaupt keine knifflige situation hier. Das eigentlich schlimme ist, daß man sehr vorurteilsbehaftet rangeht aufgrund erfahrungen anderer und der gerade nachts doch recht hohen kriminalität. Dadurch fühlt man sich LEIDER sicherer wenn auch weiße da sind und nicht nur schwarze. Also ich mein jetzt irgendwo auf der straße.

Bis zum nächsten land