rum, cigars and old cars



So, ich ring mich dann ma dazu durch was zu schreiben.

Kuba. Tolles land, nett einheimische, schöne strände, aber arm und es mangelt an allem. Und ewig lange schlangen vor den geschäften. Das letzte beispiel, daß es kein land gibt, in dem sozialismus bzw. kommunismus wirklich funktioniert. Ich mein, ein arzt verdient ca. 30€ im monat! Und muß noch einen nebenjob annehmen oder muß hoffen, daß er reiche verwandte in den usa hat. Dafür aber auch ziemlich teuer, gerade für reisende. Immerhin sind rum und zigarren spottbillig. Rum ist billiger als cola, dementsprechend sind die mischen. Ich mußte teilweise darum betteln einen tropfen mehr cola für den cuba libre zu bekommen. Und ich glaube, ich habe mehr mojitos getrunken als wasser, quasi täglich. Komischerweise hatte ich nie einen kater, wie damals, mit 16;)

Und zigarren habe ich auch gequalmt ohne ende. Zigarre und mojito am strand und einfach nur genießen wie geil das leben doch ist. Privilegiert zu sein hat schon was;)

Dann fang ich ma an mit havanna. Geiles hostel, ich bin noch nie so schnell mit eigentlich allen backpackern in kontakt gekommen, eine geniale atmosphäre. Die stadt an sich ist schon echt schön, kann man locker ein paar tage dort verbringen, aber leben muß ich da nicht.

Danach ging es weiter nach vinales. Das coole ist, daß mehr oder weniger alle backpacker die selbe route in kuba gemacht haben, man hat überall so viele wiedergetroffen oder ist mit einigen zusammen gereist. Ich war nie alleine. Binales ist eine nette kleine lebhafte stadt, gut zum hiking, für strand und party natürlich. Am sonnabend wurde die hauptstraße gesperrt, und auf der straße war dann echt eine richtig geile party. Danach cienfuegos, war ok, aber nichts außergewöhnlich besonderes. Und dann trinidad. Eigentlich ähnlich wie binales. Und eines der coolsten sachen dort war eine party in einer höhle. Einmalige location.

Leider waren binales und trinidad voll mit touris. Also die beiden orte gibt es wahrscheinlich nur deswegen.

Zurück nach havanna zum ausklang für 2 tage. Dann endlich mein richtiges erlebnis mit den einheimischen. Ich habe welche auf einem afrikanischen fest in havanna kennengelernt, am ende des abends bin ich bei denen gelandet in der wohnung. Naja, also leiden tun sie nicht, aber so leben muß ich echt nicht. Die ganze familie lebt in einer wohnung und schläft in einem bett. Hat mich in meinem zustand dann auch nicht mehr gestört;)

Auf zum flughafen. Und zum ersten ma hätte ich fast meinen flug verpaßt. Die paßkontrolle hat eine stunde anstehen gekostet, ich war der letzte der an bord ging und wenige minuten später sind wir dann auch schon gestartet. Richtig schwein gehabt.

 

Das war kuba. Hasta la victoria siempre!

 

Mexiko. In cancun angekommen. Hmm, naja, nur eine weitere westliche großstadt die erst 50 jahre alt ist. Und die satdt wurde wirklich nur für den tourismus gegründet. 99% der menschen dort arbeiten in der tourismusbranche. Ist echt nicht meins. Wenigstens habe ich eines der 7 weltwunder gesehen. Chichen-itza, ein alter maya -tempel. Genau, was die mayas gebaut haben, sind keine pyramiden, sondern tempel. Schon beeindruckend das ma zu sehen.

Nächster stop tulum. Auch eine nette kleine stadt. Die nächste maya ruine gesehen, strand mit endlich vernünftig warmen wasser, glasklar natürlich und ich war endlich in einer cenote schwimmen. Keine ahnung wie das wort auf deutsch heißt, ist aber sowas wie ein wasserloch im felsen. Die gibt es hier überall. Naja, und auf einer der vielen parties ist mir dann dummerweise mein handy abhanden gekommen.die stadt muß verflucht sein, so viele denen das auch passiert ist, also auch einheimischen. Das gleiche mit den feuerzeugen;) was mich ankotzt, ist, daß ich dadurch alle meine kontakte verloren habe, und die nummern von den leuten, die ich bisher getroffen habe, kriege ich nie wieder. Fuck.

Und jetzt mein letzter stop in mexiko, bacalar. Richtig süße kleine stadt mit einer traumhaften lagune. Die lagune der 7 farben. Also 7 verschiedene blau töne. Karibik pur. Und der ganze see ist vllt einen meter tief. Man kann also von einem zum anderen ende laufen. Hat was.

Gut. Übermorgen geht es dann mit der fähre nach belize.

 

So denn, es wird verdammt nochma zeit für das erste bier. Schon viel zu spät, fast abends;) eh, wenn das so weiter geht, muß ich auf dem heimweg einen zwischenstop in der betty ford klinik machen;)

 

Viel spaß im kalten deutschland. Viel spaß beim früh aufstehen. Viel spaß auf arbeit. harhar