sunday funday



Ein letzter für hier.

Fangen wir mit dem Sunday funday in san juan del sur an. Mit etwas positiven. Sonnabend angekommen, noch nie so willkommend in einem hostel geheißen wurden. Von anfang an freunde gehabt. Und dann der tag weshalb ich hauptsächlich da war. Party von morgens an bis nachts. Man fährt mit der partymasse von location zu location, säuft, springt in pools, spielt beerpong und hat spaß ohne ende. Ich habe 2 mitgemacht;) Dementsprechend war der kater den nächsten morgen. Und an dem tag ist es dann passiert. Ich habe meine neue freundin kennengelernt. Ja genau, ich bin offiziell vergeben. Es hat von anfang an perfekt gepaßt, ich hatte eine der intensivsten wochen mit jemandem überhaupt. Ich mein, in der ersten nacht oder tag wurden wir zu legenden im hostel. Nachdem alle langsam die folgen des abends davor zu tragen hatten, haben wir die kühltruhe voll sangria leer gemacht, bis zum nächsten morgen wirklich überall im hostel durchgevögelt, danach einen hike in der brutalen hitze gemacht und zurück im hostel weitergefeiert als ob es kein morgen gäbe. Ungefähr so ging es für eine woche weiter. Eine der geilsten und krassesten wochen meines backpackerlebens. Aja, ich steh mit ihr täglich in kontakt über videochat, und es paßt auch nüchtern;) sie ist genau so alt wie ich, und eigentlich fast wie ich. Und einen körper, davon träumen 20-jährige. Und sie ist us-amerikanerin. Die entfernung ist sicher nicht optimal, aber man wird sich hin und wieder irgendwo für eine woche treffen. Und nächstes jahr wollt ich sowieso für 6 monate in die usa reisen, und dann wird man sehen. Denn wenn wir ehrlich sind, ist nicht die frage ob, sondern wann ich es vermassel;) aber ma ganz weit gesponnen, das könnte mein ticket raus aus deutschland sein.

 

Und dann der ewig traurige tag, an dem man abschied nimmt von den ganzen leuten im hostel. Weiter nach costa rica, dem vorerst letzten land. Und mein plan ist aufgegangen, erholung für die leber. Ich habe seit zweieinhalb wochen keine party mehr gemacht und maximal 2-3 bier pro tag. Dafür jede menge nationalparks, hiking, faule tage in der sonne oder am strand, ich habe viele tiere gesehen, faultiere, waschbären, ameisenbären, affen, schlangen, spinnen, vögel usw. der hauptgrund weshalb ich mich jedesma in ein flugzeug quäle.

 

Naja, und dann der tag, an dem es gewißheit wurde. Die reise wird abrupt beendet, weil… ach kommt, den scheiß grund wißt ihr alle.

 

Ich habe bis zum wirklich letzten moment gewartet, aber jetzt haben auch die letzten länder in lateinamerika ihre grenzen zugemacht. Ich habe immer gehofft, daß ich es wenigstens noch nach panama schaffe. aber nein.

Ich habe für morgen, den 19.3., einen flug nach hamburg ergattert. Über madrid. Ich hoffe, das gibt keine propleme in spanien. Ich habe hin und herüberlegt, weil ich echt noch keine sonderlich große lust verspüre, nach hause zu kommen. Lieber hätte ich noch 2 wochen in costa rica in der sonne gechillt, aber die situation mit den flügen ist einfach unberechenbar. Wer weiß, ob in 2 wochen noch etwas fliegt, und wer weiß wie teuer. Die preise sind jetzt schon pervers hoch. Lufthansa will weit über 1000€ bis hin zu 8000€. Und es gibt kaum noch alternativen. Also war ich recht glücklich, daß ich einen tag vor der reise einen flug für 520€ bekommen habe. Mit iberia.

 

Was mich richtig ankotzt, ist nicht unbedingt das geld (ma gucken, ob ich geld für die beiden flüge wiederbekomme, die ich nun nicht antreten kann – panama – jamaika – D), das ich verliere, sondern die zeit. Und ich will und werde natürlich die länder nachholen, aber das bedeutet ich brauche einen extra winter dafür. Und gerade, daß die länder keine landesgrenzen miteinander haben, macht die sache echt nervig. Weil dann mach ich natürlich gleich guatemala und el salvador mit.

Aber was mich richtig richtig doll anpißt, ist, daß die nächsten 5 wochen nochma richtig geil geworden wären. Kelley (meine freundin) wollte mich am sonnabend in costa rica besuchen, die vermutlich krasseste party in ganz mittelamerika in panama hätte ich besucht, und natürlich die 2 geilen wochen in jamaika, wo andre und steini mich besuchen kommen wollten. All das fällt jetzt aus. FUCK!!!

 

Na denn, bis scheiße übermorgen. Ich bin gespannt wie es wird. Wenn ich wirklich für wochen zu hause rumhängen muß und niemanden sehen darf, eh dann leckt mich doch ma alle.

 

Ach ja, hab ich schon gesagt: SCHEIßE!!!!!!!!!!!!!!! ;)

unBELIZEable // belize it or not



jaja, die slogans da;)

Nach mexiko kam belize. Ich bin ja mit der fähre rüber, auf eine karibische insel namens caye caulker. Also, hmm, megatouristisch, dadurch verliert es natürlich am karibischen charme. Und viel zu sehen oder erleben gibt es dort nicht, aber ich hatte trotzdem eine geile zeit, bestehend aus party, party, party. Und endlich konnte ich mir ma wieder mein näschen pudern;) und das teils in massen. Ich habe im letzten stop in mexiko einen ösi kennengelernt, mit dem ich dann eine woche zusammen durch belize gereist bin und viel spaß hatte. Und der mir ein extrem verlockendes angebot gemacht hat zwecks geld verdienen. Ma gucken ob das wirklich was wird. Ich glaub, verlaß oder hoffe ja schon lange nicht mehr bei sowas, aber vielleicht hab ich ja ma glück. Aja, meine woche des handypechs wurde auf der insel fortgesetzt. Ich wollte nach einer durchzechten nacht frühs auf ein kleines boot einsteigen, hat nicht mehr so ganz geklappt, halt gleichgewichtssinn, bin gekentert und mein handy fand das salzwasser wohl nicht so sonderlich gut. Also innerhalb von 5 tagen 2 handys verloren. Nervig.  Der 2. Und letzte stop war ein dorf an der ostküste. Gemütlich, entspannte leute, bißchen hiking und ansonsten das leben genießen;) und ich habe meine erste, und zweite, und dritte… kokosnuß geöffnet. Mit einem kleinen beil. Gar nicht so schwer.

Das schöne an belize ist, daß dort englisch gesprochen wird. Welch eine wohltat nach wochenlang sich mit spanisch zu quälen. Aber erstaunlicherweise versteh ich mittlerweile recht viel. Der große nachteil an belize ist, daß es scheiße teuer ist. Mein armes budget.

Nach einer woche ging es weiter nach honduras, wieder per fähre. Zwar nur so halb seriös, nicht wirklich offiziell, keine wirklichen informationen, aber wir haben sie gekriegt und nach 2 stunden auf dem wasser dann honduras. Die erste nacht in san pedro sula verbracht. Die gefährlichste stadt der welt, die nicht in einem kriegsgebiet liegt, natürlich. Ich habe mich nicht unsicher gefühlt, und wenn die stadt das wirklich ist, dann brauch ich wohl nirgends mehr ein mulmiges gefühl zu haben. War auch nur eine nacht, den nächsten tag weiter nach lake yojoa. Ein see mitten in honduras, und bisher wohl mein lieblingsort in mittelamerika. 4 tage in einem völlig relaxten dorf, total freundliche einheimische, super hostel, die zeit mit einem hamburger verbracht (endlich ma nichts aus bayern), viel gehiket und des highlight war kajak fahren halt auf dem see. Traumhafte panoramas, und weit und breit außer uns beiden niemand zu sehen. Dann wieder abschied nehmen – alltag. Und nach nicaragua. Anfangs mit mein hauptziel hier, und, naja, ma gucken. Bin seit gut einer woche hier und werd noch ca. 10 tage bleiben. Endlich etwas länger in einem land. Ich war jetzt eine woche in leon. War ganz nett. Was, für eine woche nur ganz nett? Ja, nur ganz nett;) irgendwie verging die zeit und ich war immer noch da. Aber ich hetz ja nicht. Es fühlt sich an wie eine kleine kolonialstadt, ist aber die 2. Größte des landes. Ich habe dort während eines hikes meinen ersten wilden skorpion gesehen. Cool. Und jetzt bin ich in el gigante, ein wirklich kleines dorf an der pazifikküste und morgen geht es dann in die partyhauptstadt. Yeah. Wenn ihr denkt, ich mach nur party, dann ja, nicht ganz unrecht, aber von den eigentlichen gründen des reisens mach ich mehr. Und da ich den sommer über in hro bin, muß ich vorfeiern;) genau, ich bin mindestens von mai bis september wieder da. Hab den vertrag in der tasche, wieder bei stena line (eh katrin, das gehalt is ja diesma ein bißchen frustrierend)

 

Denn genießt eure 2 tage freiheit von der sklaverei;)

rum, cigars and old cars



So, ich ring mich dann ma dazu durch was zu schreiben.

Kuba. Tolles land, nett einheimische, schöne strände, aber arm und es mangelt an allem. Und ewig lange schlangen vor den geschäften. Das letzte beispiel, daß es kein land gibt, in dem sozialismus bzw. kommunismus wirklich funktioniert. Ich mein, ein arzt verdient ca. 30€ im monat! Und muß noch einen nebenjob annehmen oder muß hoffen, daß er reiche verwandte in den usa hat. Dafür aber auch ziemlich teuer, gerade für reisende. Immerhin sind rum und zigarren spottbillig. Rum ist billiger als cola, dementsprechend sind die mischen. Ich mußte teilweise darum betteln einen tropfen mehr cola für den cuba libre zu bekommen. Und ich glaube, ich habe mehr mojitos getrunken als wasser, quasi täglich. Komischerweise hatte ich nie einen kater, wie damals, mit 16;)

Und zigarren habe ich auch gequalmt ohne ende. Zigarre und mojito am strand und einfach nur genießen wie geil das leben doch ist. Privilegiert zu sein hat schon was;)

Dann fang ich ma an mit havanna. Geiles hostel, ich bin noch nie so schnell mit eigentlich allen backpackern in kontakt gekommen, eine geniale atmosphäre. Die stadt an sich ist schon echt schön, kann man locker ein paar tage dort verbringen, aber leben muß ich da nicht.

Danach ging es weiter nach vinales. Das coole ist, daß mehr oder weniger alle backpacker die selbe route in kuba gemacht haben, man hat überall so viele wiedergetroffen oder ist mit einigen zusammen gereist. Ich war nie alleine. Binales ist eine nette kleine lebhafte stadt, gut zum hiking, für strand und party natürlich. Am sonnabend wurde die hauptstraße gesperrt, und auf der straße war dann echt eine richtig geile party. Danach cienfuegos, war ok, aber nichts außergewöhnlich besonderes. Und dann trinidad. Eigentlich ähnlich wie binales. Und eines der coolsten sachen dort war eine party in einer höhle. Einmalige location.

Leider waren binales und trinidad voll mit touris. Also die beiden orte gibt es wahrscheinlich nur deswegen.

Zurück nach havanna zum ausklang für 2 tage. Dann endlich mein richtiges erlebnis mit den einheimischen. Ich habe welche auf einem afrikanischen fest in havanna kennengelernt, am ende des abends bin ich bei denen gelandet in der wohnung. Naja, also leiden tun sie nicht, aber so leben muß ich echt nicht. Die ganze familie lebt in einer wohnung und schläft in einem bett. Hat mich in meinem zustand dann auch nicht mehr gestört;)

Auf zum flughafen. Und zum ersten ma hätte ich fast meinen flug verpaßt. Die paßkontrolle hat eine stunde anstehen gekostet, ich war der letzte der an bord ging und wenige minuten später sind wir dann auch schon gestartet. Richtig schwein gehabt.

 

Das war kuba. Hasta la victoria siempre!

 

Mexiko. In cancun angekommen. Hmm, naja, nur eine weitere westliche großstadt die erst 50 jahre alt ist. Und die satdt wurde wirklich nur für den tourismus gegründet. 99% der menschen dort arbeiten in der tourismusbranche. Ist echt nicht meins. Wenigstens habe ich eines der 7 weltwunder gesehen. Chichen-itza, ein alter maya -tempel. Genau, was die mayas gebaut haben, sind keine pyramiden, sondern tempel. Schon beeindruckend das ma zu sehen.

Nächster stop tulum. Auch eine nette kleine stadt. Die nächste maya ruine gesehen, strand mit endlich vernünftig warmen wasser, glasklar natürlich und ich war endlich in einer cenote schwimmen. Keine ahnung wie das wort auf deutsch heißt, ist aber sowas wie ein wasserloch im felsen. Die gibt es hier überall. Naja, und auf einer der vielen parties ist mir dann dummerweise mein handy abhanden gekommen.die stadt muß verflucht sein, so viele denen das auch passiert ist, also auch einheimischen. Das gleiche mit den feuerzeugen;) was mich ankotzt, ist, daß ich dadurch alle meine kontakte verloren habe, und die nummern von den leuten, die ich bisher getroffen habe, kriege ich nie wieder. Fuck.

Und jetzt mein letzter stop in mexiko, bacalar. Richtig süße kleine stadt mit einer traumhaften lagune. Die lagune der 7 farben. Also 7 verschiedene blau töne. Karibik pur. Und der ganze see ist vllt einen meter tief. Man kann also von einem zum anderen ende laufen. Hat was.

Gut. Übermorgen geht es dann mit der fähre nach belize.

 

So denn, es wird verdammt nochma zeit für das erste bier. Schon viel zu spät, fast abends;) eh, wenn das so weiter geht, muß ich auf dem heimweg einen zwischenstop in der betty ford klinik machen;)

 

Viel spaß im kalten deutschland. Viel spaß beim früh aufstehen. Viel spaß auf arbeit. harhar